10/05/2009

I AM BACK!!!!

SOOOO Da bin ich wieder zurück im juten alten DEUTSCHLAND! Manoman hab ich vergessen wie kalt es sein kann! Schrecklich! Aber man ist ja nie wirklich mit dem zufrieden was man hat was! In Laos habe ich mir öft gewünscht mal für ein zwei Tage nach Deutschland zu kommen - um zu frieren! Nunja.

Also am Sonntag(27.09.) began mein Rückweg. Gunter und Wolfgang haben mich zum Flughafen gebracht und um 14Uhr(9Uhr Krefeld) startete mein Flieger. Dann die 9Stunden Bangkok Flughafen... war echt ätzend! Aber auch das ging vorbei und gegen 00Uhr(19Uhr Krefeld) gings endlich weiter nach Frankfurt. Hatte zum Glück nen Fensterplatz. So konnte ich mich schön ans Fenster flätzen und versuchen zu pennen. Schlummerte zum Glück auch immer wieder ein. Laugt schon ganz schön...nach 11Stunden landete ich in Frankfurt wo es dann für ne mickrige 3/4Stdunde weiter nach Düsseldorf ging. Dort ging alles sehr schnell. Koffer auf Kofferwaagen und ab zum EXIT. Puhh und da standen mami, Papi, Sven und Oma! Ganz schön aufregend....Und schööööönnnn.

Tjjoa und so hat krefeld seine inemaus wieder! Mal sehn was hier so geht... Ob Krefeld mit Vientiane noch stand halten kann? Ich bin gespannt!

Danke Leutz für die fette Party am Samstag! War cool euch alle wieder zu sehen!

9/23/2009

Deutschland ich komme!!!

Hallo meine Lieben!

Jaaaa nun ist es wohl bald soweit!manmanman ist doch alles schnell um gegangen...
am Sonntag Mittag geht mein Flug

13.50Uhr Vientiane - Bangkok
23.55Uhr Bangkok - Frankfurt
9.05Uhr Frankfurt - Düsseldorf

Joa so sieht der Plan aus!

Also: wir sehen uns in Deutscland!
Good old Krefeld, ich komme!!!!!

9/01/2009

Ein kleiner EInblick...

„Schmatz nicht so!“, sagt die Mutter zu ihrem Kind, welches mit Genuss sein Mittagessen vertilgt.Wer kennt diese Situation nicht. Oder ein angenehm befreiender Rülpser danach… Verboten! Anders hier in Laos. Hier kommt es durch vor, dass irgendwelche Geräusche von sich gegeben werden. Es ist ein Zeichen, dass es gut schmeckt. Außerdem lassen sich manchmal Schmatzgeräusche o.ä. nicht wirklich vermeiden, wenn das Essen scharf ist. Am Anfang hat es mich verwirrt, nahezu angewidert. Mittlerweile ist man die Situation gewöhnt, dass man im Büro am Schreibtisch sitzt und irgendein Geräusch von na Kollegin kommt. Trotzdem muss ich da immer wieder schmunzeln.
Laoten sind, wie bestimmt schnon einmal erwähnt sehr gesellschaftlich und teilfreudig. Besonders aufs Essen bezogen. Eine Beispielsitution: Man geht gemeinsam essen. Jeder bestellt etwas, meist natürlich in Absprache mit den Anderen. Wenn das Essen kommt, wird es in die Mitte des Tisches gestellt. Dann kann sich jeder von jedem nehmen. Ich mag das so echt gerne, zumal man sich oft nicht entscheiden kann, was man denn essen möchte. Und immer mal wieder ist auch etwas dabei, was man noch nie gegessen hat und kann es so probieren. In Deutschland isst man ja nicht so gerne „von einem Teller“. Es wird übrigens mit Stäbchen, Löffeln und Fingern gegessen. Mit Stäbchen machts richtig Spaß und klappt immer besser. Beim Biertrinken („morgens, mittags, abends“ hehe)geht ein Glas für alle rum. Einer in der Runde schenkt immer ein Glas Bier oder Schnaps ein und reicht es rum. Man muss schon schnell austrinken, da der Nächste schon drauf wartet dass er das neu gefüllte Glas bekommt. Ausreden, nicht trinken zu können gibt es nicht. Gut man kann sagen man nehme Tabletten oder habe irgendwelche Schmerzen, aber so was wie „Ich muss noch fahren“ gilt gar nicht! Und wenn man einmal angefangen hat zu trinken braucht man auch nicht mehr mit na Ausrede ankommen. Echt manchmal komisch, anstrengend, nervig und verhängnisvoll. Gin Pepsi, gin Beerlao…trink Pepsi, trink bier Lao. Ich würde gerne mal in eine Statistik einblicken um zu sehen, wie hoch der Konsum ist. Ziemlich cool ist der Transport und das Kühlen von Getränken „to go“. An den meisten Ständen und Büdchen bekommt man Pepsi und co. in kleinen Glasflaschen. Allerdings bekommt man nicht die Flasche, sondern es werden kleine Eiswürfel in eine Tüte gefüllt und anschießend die 0,3l Flasche drauf gekippt. Dann noch nen Stohhalm in die Tüte, Hänkeltüte drum, sodass man seine „Pepsi to go“ schön ans Mopedlenkrad hängen kann. Gut oder? Man könnte denken, ist nicht so hygienisch, ist es vielleicht auch nicht, aber so lange ich mir nichts eingefangen habe, steh ich voll drauf.
Achja, neben Pepsi und Bierlao sind wichige Genussmittel Whisky und Gin Tonic. Und nicht zu vergessen das Nationalgetränk Nummer 2 neben Bierlao: Laolao, den es als Reisschnaps und Wodka gibt. Mit Pepsi, Zitrone und Eis. Billig und echt nicht schlecht das Zeug.
Die Speisekarte besteht größtenteils aus Reis. „Khau nijau“ und „Khau tjau“- Klebreis und normaler, weißer Reis. Dazu dann meist „ta ma kung“ (Papayasalt), irgendwelche Soßen ach und allerhand. Auch Reis und Reisnudeln in jeglicher Form. „Föö“, das ist eine Nudelsuppe mit Gemüse(und wenn man will mitFleisch). Schnell und lecker. Wird meistens zu mittag gegessen und bekommt man überall. Man bekommt hier eigentlich alles. Eine reichhaltige Auswahl an Obst u.a. Ananas, Papaya, Äpfel, Mangos, Bananen, Lychees, sowie Gemüse wie Kartoffeln, Gurken, Tomaten. Das meiste kommt aber aus den umliegenden Ländern wie Thailand.
Daneben gibt es natürlich auch Dinge, die wir Europäer als „ekelig“ bezeichnen bzw. uns nicht so zum Essen bekannt sind wie zum Beispiel geröstete Heuschrecken(schmecken wohl wie Chips), geronnenes Tierblut und all so ein Zeug. Naja probiert habe ichs nicht und werde ich ganz sicher auch nicht, hehe.
Einer der Vorteile hier in Vientiane, der Hauptstadt ist, dass man hier auch gut europäisch essen kann, wie Pizza. Allerdings stehen wir alle ziemlich auf laotisches food und ist natürlich auch viel günstiger.
Mein Lielingsessen hier in Laos ist Klebreis und gebratenes Gemüse: morning glory, Zitronengras (all so ein grünes zum Teil unbekanntes Zeug) Möhrenstreifen, Pilze, Tomaten und manchmal auch Blumenkohl, Brokkoli… und für mich kommt hin und wieder noch Ananas hinein. Das Ganze wird dann in Öl angebraten. Sääb (lecker)! Im Moment ist Papayasalat mein Favorit!
Besonders im Touristenviertel hört man oft das leichte, kontinuierliche Bimmeln einer Glocke. Das sind dann fahrende Obst-, Gemüse- Eierspeisencrepewaagen. Echt cool. Man kann sich das so vorstellen: eine kleine Vitrine/ Schaukasten, hinten dran ein Fahrrad (manchmal Moped). In dem Kasten sind dann Ananas, Melone, Papaya etc. schon geschält, geschnitten und eisgekühlt. Nimmt man zum Beispiel eine Ananas, holt er ein Stück heraus, legt es auf einen Teller, schneidet es klein und füllt die Stücke in eine kleine Tüte. Mit einem Schaschlik spieß bewaffnet kann man sie dann essen. Praktisch für zwischendurch.
Doch auch Baguettes bekommt man überall. Noch von der französischen Zeit her. Belegt mit na komischen Schweinepaste(wo ich nicht weiß wie sie schmeckt, da ich ja kein meat esse), Gurke, Karotten-Meerrettich-Stäbchen, Mayo, Ketchup, Koriander und Frühlingszwiebeln. Bis 00Uhr werden diese noch an Ständen an bestimmten Plätzen angeboten. Alles macht hier ja schon sehr früh zu und wenn man zum Beispiel vom feiern kommt, nunja, McDrive oder ne 24tunden Tankstelle gibt es hier nicht.
Apropro Tankstellen. Diese machen halt auch sehr früh zu oder es kommt auch schon mal vor, dass die Tankstelle ume Ecke keinen Sprit mehr hat und daher schließt. Aus diesem Grund kann man „Flaschen tanken“. Am Straßenrand sitzen immer wieder Leute, vor ihnen ne Flasche mit einer rosa Flüssigkeit. Dort hält man dann, diese füllen den Liter hinein und das wars. Echt gut und sehr praktisch…. Der Sprit geht manchmal schneller leer als man denkt. In dem Zusammenhang ist mir neulich auch wieder bewusst geworden, wie freundlich und hilfsbereit die Laoten sind. Ich bin nämlich mal wieder mitm Roller liegen geblieben. Und zack war ich „umzingelt“ von zwei netten Laoten und einer Laotin. Ein Laote nahm mir einfach den Roller aus der Hand und schob ihn für mich, einfach so, zur nächsten Werkstatt! Voll nett. Sie sind echt immer freundlich und sehr kontaktfreudig. Sie freuen sich ein Loch in den Bauch wenn man versucht laotisch zu reden und lachen herzlich, wenn man mal was falsch ausspricht zum Beispiel bedeutet Khi= reiten scheiße, gai=weit sowie nah.
Das mit der Sprache ist nämlich doch nicht so einfach wie gedacht. Laotisch ist eine Tonsprache, was für uns Europäer nicht so leicht ist. Es gibt viele Wörter, die, werden sie anders betont etwas ganz anderes bedeuten. Schon verwirrend zum Teil…
Den Saunagang habe ich hier in Laos auch das erste Mal erlebt. Habe also keinen direkten Vergleich zu D-land. Dampfsauna… echt nicht übel. Die Laoten, ob Männchen oder Weibchen schmieren sich Milch, Salz, Tamarindenpaste, Joghurt und was weiß ich nicht noch alles auf ihren Körper. Ich habs auch mal mit Milch ausprobiert. Mag es aber voll nicht.
Ah und Massage! Das werde ich vermissen. Ganzkörpermassage und am besten noch mit Öl ist echt hammer. Da kann man mal richtig abschalten. Allerdings kann die lao Massage schon manchmal etws schmerzhaft sein, da man auch hin und wieder komisch verdreht wird. Geil!
Toiletten. Doch es gibt hier auch Toiletten so wie wir sie kennen. Mit Kloschüssel, -brille, elektrischer Spülung. Doch genauso gibt es die typischen asiatischen „Löcher“. Weiß nicht, wie ich es bezeichnen soll bzw. wie es genannt wird. Ist halt die Kloschüssel in den Boden gebaut. Daneben steht dann ein Eimer oder Becken mit Wasser und Schöpfkelle. Wenn man dann sein Geschäft erledigt hat, kippt man einfach Wasser nach. Manchmal gibt es diese Konstruktionen auch schon mit elektrischer Spülung. Toilettenpapier, egal in welche Art von Toilette, wird gesondert entsorgt. Verstopfungsgefahr. Ich persönlich mag ja die typischen laotischen Toiletten lieber. Ist meiner Ansicht nach hygienischer und überhaupt kein Stress, wie man denken könnte.
Das äußere Erscheinungsbild ist sehr wichtig. Haare, Schminke, Kleidung… Die Laoten, egal welches Geschlecht, haben immer einen Spiegel parat, einen Nagelknipser, Schminke und Creme. Regelmäßig werden Teile dieser Utensilien hervorgeholt und das Aussehen gecheckt und optimiert. Die Kinder, vor allem die Mädels haben dies schon echt gut drauf. Sie beginnen auch schon im Kindergarten auf Schuhen mit Absatz zu tippeln… rennen, hüpfen damit rum. Die Füße werden sich bedanken.
Zudem haben die Mädels immer schöne Zöpfchen. Teilweise sind sie so übersät mit Haargummis, dass man sich fragt, wie sie diese wieder heraus bekommen. Doch echt schön und teilweise echt tolle Kreationen. Ich darf auch meiner Haarkreativität freien Lauf lassen. Wenn ich im Kindergarten bin und die Kids ihren Mittagsschlaf hinter sich haben, werden den Mädchen erstmal die Haare neu frisiert. Und ich darf auch ans Werk.
Sonne ist für die Laoten der Feind. Blässe ist das Schönheitsideal. Daher werden, egal ob`s heiß ist, es regnet oder sonst was Handschuhe, Pulli und Socken getragen. Wobei ich das mit dem Pulli mittlerweile schon nachvollziehen kann, da man an manchen Tagen echt das Gefühl hat, dass einem die Arme wegbrennen. Besonders beim Roller fahren. Und ein Regenschirm dabei zu haben ist zur Zeit auch end praktisch. Entweder als Schutz vor der Sonne oder vor dem Regen, der manchmal zu dieser Jahreszeit auftritt. Zudem gibt es hier fast nur Duschcremes und Cremes mit whitening effect. Ob`s was bringt „bo huu“(weiß nicht), aber so ist es ja in Deutschland mit Mittelchen wie Anti Aging Produkten.
Ich werde oft gefragt, ob die Kinder hier in Laos anders sind als in D-land. Hmm… es ist schwer zu vergleichen und man kann es schlecht verallgemeinern. Es ist halt eine andere Kultur mit anderen Werten, Normen, Traditionen. Die laotischen Kids stehen auf „Ben 10“, Straßenspiel mit Karten, toben und Flausen im Kopf haben. Schon häufiger habe ich gesehen, wie Kinder auf der Ladefläche des Autos spielen oder daran herum klettern. Da musste ich nur an Papi denken, der bestimmt Zustände bekommen hätte, wenn wir früher sein Auto als Klettergerüst umfunktioniert hätten.
Die Kinder hier in Laos gehen vergleichsweise spät ins Bett. Häufig spielen sie noch bis 21-22Uhr auf der Straße. Erst hatte ich gedacht: man wie packen das die Kleinen nur. So spät ins Bett und so früh wieder auf den Beinen. Doch als ich dann im Kindergarten angefangen habe, sah ich, dass die Kids dort ca 2Stunden Mittagsschlaf halten und zwar egal ob sie nun 2 oder 5 Jahre sind. Da ist irgendwo klar dass sie länger fit sind.
Die Kinder können nahezu überall schlafen. In jeder Situation unter jeglichen Umständen. Auf dem Roller, aufm Boden…echt krass. Eine eher schlechte Angewohnheit meiner Meinung nach ist allerdings das trinken von Milchpulver ausa Babyflasche, bis sie in die Schule kommen, wenn nicht noch länger. Und auch Pepsi wird den Kids morgens, mittags, abends gegeben. Da wundern sie sich, dass sie zum Teil echt aufgedreht und aktiv sind.
Ein allgemeines Heilmittel gegen alle möglichen Wehwehchen ist übrigens Tigerbalsam(ähnlich wie „wick“). Es wird einfach überall drauf geschmiert, angefangen bei nem Mückenstich. Und es hilft echt, zum Teil vielleicht eher als Placebo.
In Laos geht alles etwas langsamer voran. Jedenfalls im Empfinden der Europäer bzw. Deutschen. Man kann davon ausgehen, dass wenn man z.B. zum Essen einläd, der Laote eine Stunde später erscheint. Da kann manches Essen schon mal kalt geworden sein… Das „sasa“ also „langsam langsam“ kann man auf viele Dinge beziehen. Auch auf Arbeit. Allerdings ist dieses Tempo gut so wenn man die heißen Temperaturen betrachtet. Und wenn man es weiß, kann man mit einem langsameren Tempo rechnen und dann ist es auch „bo pen njang“ (nicht so schlimm).
Kurzer Einschub: Ich sitze gerade auf unserem Balkon. Habe dort jetzt einen Teil des im Keller entdeckten Sofas stehen sodass es eccchhhttt bequem ist. Es regnet etwas bzw ich höre den Regen langsam und gleichmäßig von den Blättern tropfen. Es hat angefangen zu blitzen und zu donnern. Letzteres ganz ruhig, die Blitze sind beeindruckend und super hell…scchhhöööönnnn!
Fahren will gelernt sein und vor allem muss man sich darin üben Ruhe und Gelassenheit zu bewahren. Es geht allerdings erstaunlich schnell sich an die laotische Fahrweise zu gewöhnen und sich anzupassen. Erschreckend schnell… Die Straßen sind zwar nicht so überfüllt wie in Thailands Hauptstadt Bangkok, aber trotzdem voll. Sei es Moped, Auto oder Tuktuk. „freier Rechtsabbieger“- echt cool und praktisch. Wir Falangs schauen wohl noch ob frei ist, wenn wir abbiegen, was bei den Laoten eher selten der Fall ist… Ich würde hier auch nie mein Moped gegen ein Auto eintauschen wollen. Gut Vorteil wäre natürlich dass man klimatisieren könnte was aufm Roller natürlich nicht geht. Naja so komm ich schneller voran und Parkplatz? Geht mit Roller natürlich viel besser. Und hin und wieder kann man auch mal eine Einbahnstraße Falschrum bequeren… An großen Straßen(2-spurig) z.B. darf man ein Stück auf der linken Seite fahren. Gibt sogar extra einen kleinen Seitenstreifen. So kann man „anlauf“ nehmen um auf die richtige Seite zu wechseln hehe.
Verkehrsregeln? Hmm…ja gibt es und auch Schilder und Ampeln, an die sich aber nicht allzu viele halten, besonders die Mopedfahrer nicht. Wobei ich sagen muss, dass sich das tagsüber noch in Grenzen hält. SO ab 21Uhr ist die Ampel dann nicht mehr wirklich rot. Die haben eh ihre „Sonderrechte“. Sie dürfen z.B. immer nach ganz vorne an der Ampel fahren. Thema Helm. Es gilt Helmpflicht. Wird’s getan? Nein, natürlich nicht. Oft sieht man die Mopedfahrer den Helm in der Hand halten oder ihn im Korb liegen. Doch meist wird dieser, wenn überhaupt, erst an größeren Kreuzungen wo Polizeihäuschen stehen in denen Polizisten sitzen, aufgesetzt.
Die Ampel zeigt gerade oder noch rot an. Bo pen njang, fahren wir halt trotzdem noch rüber und womöglich noch ohne zu schauen ob rechts und links frei ist.
Wie viele Personen passen auf einen Roller? Definitiv mehr als drei! Täglich sieht man die halbe Familie auf einem. Zum Beispiel Mama, Papa und 3Kinder. Ja, das geht. Übungssache. Man sieht auch Mopeds die man im Grunde nicht mehr sieht, da sie einfach überladen sind mit irgendwelchem Kram like tüten weise Baguettes, Heliumluftballons und was weiß ich. Auch Gasflaschen, Bierkästen, zig Eierstapel und Schweine werden zwischen den Beinen und wie auch immer mitgenommen. Hehe hin und wieder sieht man auch Rollerfahrer die während des fahrens in einem Reifen sitzen. Naja man kann halt schon einiges auf einem kleinen Roller von A nach B transportieren, man muss nur wissen wie wa!
Busfahren ist auch was Tolles. Jedenfalls im Nachhinein echt lustig. Als wir zum Beispiel zu Weihnachten in den Norden nach Oudomxay gefahren sind, sind wir hin mit einem sogenannten „local bus“ gefahren. In Deutschland wäre dieses Ding mit Sicherheit nicht über den Tüv gekommen. Schon i-wo lustig. War nicht gerade angenehm 18 Stunden in einem Bus zu sitzen der keine Federung hat, Sitze steinhart sind,der Gang vollbeladen mit irgendwelchen Säcken und Gepäck, auf denen auch noch Laoten saßen, da sonst kein Platz mehr war. Dazu lao thai Sound 18 Stunden lang aufgedreht. Aber es ist ne Erfahrung, positiv.
Kurzer Einschub:
Neulich bin ich etwas raus aus Vientiane gefahren. Da sah ich auf der rechten Straßenseite einen Laster auf dessen Ladefläche ein Laote in FlipFlops stand, mit einem Wasserschlauch in der Hand. Dabei säuberte er gerade die Ladefläche von Blut. Der Kopf des Wasserbüffels lag noch da…schon krass. Und aufm Rückweg führ neben mir ein bepackter Roller. Bepackt mit auf dem Kopf hängenden Hühnern. Ich glaube bzw. hoffe für sie, dass sie bereits tod waren.

Einzelne Fotos stell ich demnächst rein...