SOOOO Da bin ich wieder zurück im juten alten DEUTSCHLAND! Manoman hab ich vergessen wie kalt es sein kann! Schrecklich! Aber man ist ja nie wirklich mit dem zufrieden was man hat was! In Laos habe ich mir öft gewünscht mal für ein zwei Tage nach Deutschland zu kommen - um zu frieren! Nunja.
Also am Sonntag(27.09.) began mein Rückweg. Gunter und Wolfgang haben mich zum Flughafen gebracht und um 14Uhr(9Uhr Krefeld) startete mein Flieger. Dann die 9Stunden Bangkok Flughafen... war echt ätzend! Aber auch das ging vorbei und gegen 00Uhr(19Uhr Krefeld) gings endlich weiter nach Frankfurt. Hatte zum Glück nen Fensterplatz. So konnte ich mich schön ans Fenster flätzen und versuchen zu pennen. Schlummerte zum Glück auch immer wieder ein. Laugt schon ganz schön...nach 11Stunden landete ich in Frankfurt wo es dann für ne mickrige 3/4Stdunde weiter nach Düsseldorf ging. Dort ging alles sehr schnell. Koffer auf Kofferwaagen und ab zum EXIT. Puhh und da standen mami, Papi, Sven und Oma! Ganz schön aufregend....Und schööööönnnn.
Tjjoa und so hat krefeld seine inemaus wieder! Mal sehn was hier so geht... Ob Krefeld mit Vientiane noch stand halten kann? Ich bin gespannt!
Danke Leutz für die fette Party am Samstag! War cool euch alle wieder zu sehen!
10/05/2009
9/23/2009
Deutschland ich komme!!!
Hallo meine Lieben!
Jaaaa nun ist es wohl bald soweit!manmanman ist doch alles schnell um gegangen...
am Sonntag Mittag geht mein Flug
13.50Uhr Vientiane - Bangkok
23.55Uhr Bangkok - Frankfurt
9.05Uhr Frankfurt - Düsseldorf
Joa so sieht der Plan aus!
Also: wir sehen uns in Deutscland!
Good old Krefeld, ich komme!!!!!
Jaaaa nun ist es wohl bald soweit!manmanman ist doch alles schnell um gegangen...
am Sonntag Mittag geht mein Flug
13.50Uhr Vientiane - Bangkok
23.55Uhr Bangkok - Frankfurt
9.05Uhr Frankfurt - Düsseldorf
Joa so sieht der Plan aus!
Also: wir sehen uns in Deutscland!
Good old Krefeld, ich komme!!!!!
9/01/2009
Ein kleiner EInblick...
„Schmatz nicht so!“, sagt die Mutter zu ihrem Kind, welches mit Genuss sein Mittagessen vertilgt.Wer kennt diese Situation nicht. Oder ein angenehm befreiender Rülpser danach… Verboten! Anders hier in Laos. Hier kommt es durch vor, dass irgendwelche Geräusche von sich gegeben werden. Es ist ein Zeichen, dass es gut schmeckt. Außerdem lassen sich manchmal Schmatzgeräusche o.ä. nicht wirklich vermeiden, wenn das Essen scharf ist. Am Anfang hat es mich verwirrt, nahezu angewidert. Mittlerweile ist man die Situation gewöhnt, dass man im Büro am Schreibtisch sitzt und irgendein Geräusch von na Kollegin kommt. Trotzdem muss ich da immer wieder schmunzeln.
Laoten sind, wie bestimmt schnon einmal erwähnt sehr gesellschaftlich und teilfreudig. Besonders aufs Essen bezogen. Eine Beispielsitution: Man geht gemeinsam essen. Jeder bestellt etwas, meist natürlich in Absprache mit den Anderen. Wenn das Essen kommt, wird es in die Mitte des Tisches gestellt. Dann kann sich jeder von jedem nehmen. Ich mag das so echt gerne, zumal man sich oft nicht entscheiden kann, was man denn essen möchte. Und immer mal wieder ist auch etwas dabei, was man noch nie gegessen hat und kann es so probieren. In Deutschland isst man ja nicht so gerne „von einem Teller“. Es wird übrigens mit Stäbchen, Löffeln und Fingern gegessen. Mit Stäbchen machts richtig Spaß und klappt immer besser. Beim Biertrinken („morgens, mittags, abends“ hehe)geht ein Glas für alle rum. Einer in der Runde schenkt immer ein Glas Bier oder Schnaps ein und reicht es rum. Man muss schon schnell austrinken, da der Nächste schon drauf wartet dass er das neu gefüllte Glas bekommt. Ausreden, nicht trinken zu können gibt es nicht. Gut man kann sagen man nehme Tabletten oder habe irgendwelche Schmerzen, aber so was wie „Ich muss noch fahren“ gilt gar nicht! Und wenn man einmal angefangen hat zu trinken braucht man auch nicht mehr mit na Ausrede ankommen. Echt manchmal komisch, anstrengend, nervig und verhängnisvoll. Gin Pepsi, gin Beerlao…trink Pepsi, trink bier Lao. Ich würde gerne mal in eine Statistik einblicken um zu sehen, wie hoch der Konsum ist. Ziemlich cool ist der Transport und das Kühlen von Getränken „to go“. An den meisten Ständen und Büdchen bekommt man Pepsi und co. in kleinen Glasflaschen. Allerdings bekommt man nicht die Flasche, sondern es werden kleine Eiswürfel in eine Tüte gefüllt und anschießend die 0,3l Flasche drauf gekippt. Dann noch nen Stohhalm in die Tüte, Hänkeltüte drum, sodass man seine „Pepsi to go“ schön ans Mopedlenkrad hängen kann. Gut oder? Man könnte denken, ist nicht so hygienisch, ist es vielleicht auch nicht, aber so lange ich mir nichts eingefangen habe, steh ich voll drauf.
Achja, neben Pepsi und Bierlao sind wichige Genussmittel Whisky und Gin Tonic. Und nicht zu vergessen das Nationalgetränk Nummer 2 neben Bierlao: Laolao, den es als Reisschnaps und Wodka gibt. Mit Pepsi, Zitrone und Eis. Billig und echt nicht schlecht das Zeug.
Die Speisekarte besteht größtenteils aus Reis. „Khau nijau“ und „Khau tjau“- Klebreis und normaler, weißer Reis. Dazu dann meist „ta ma kung“ (Papayasalt), irgendwelche Soßen ach und allerhand. Auch Reis und Reisnudeln in jeglicher Form. „Föö“, das ist eine Nudelsuppe mit Gemüse(und wenn man will mitFleisch). Schnell und lecker. Wird meistens zu mittag gegessen und bekommt man überall. Man bekommt hier eigentlich alles. Eine reichhaltige Auswahl an Obst u.a. Ananas, Papaya, Äpfel, Mangos, Bananen, Lychees, sowie Gemüse wie Kartoffeln, Gurken, Tomaten. Das meiste kommt aber aus den umliegenden Ländern wie Thailand.
Daneben gibt es natürlich auch Dinge, die wir Europäer als „ekelig“ bezeichnen bzw. uns nicht so zum Essen bekannt sind wie zum Beispiel geröstete Heuschrecken(schmecken wohl wie Chips), geronnenes Tierblut und all so ein Zeug. Naja probiert habe ichs nicht und werde ich ganz sicher auch nicht, hehe.
Einer der Vorteile hier in Vientiane, der Hauptstadt ist, dass man hier auch gut europäisch essen kann, wie Pizza. Allerdings stehen wir alle ziemlich auf laotisches food und ist natürlich auch viel günstiger.
Mein Lielingsessen hier in Laos ist Klebreis und gebratenes Gemüse: morning glory, Zitronengras (all so ein grünes zum Teil unbekanntes Zeug) Möhrenstreifen, Pilze, Tomaten und manchmal auch Blumenkohl, Brokkoli… und für mich kommt hin und wieder noch Ananas hinein. Das Ganze wird dann in Öl angebraten. Sääb (lecker)! Im Moment ist Papayasalat mein Favorit!
Besonders im Touristenviertel hört man oft das leichte, kontinuierliche Bimmeln einer Glocke. Das sind dann fahrende Obst-, Gemüse- Eierspeisencrepewaagen. Echt cool. Man kann sich das so vorstellen: eine kleine Vitrine/ Schaukasten, hinten dran ein Fahrrad (manchmal Moped). In dem Kasten sind dann Ananas, Melone, Papaya etc. schon geschält, geschnitten und eisgekühlt. Nimmt man zum Beispiel eine Ananas, holt er ein Stück heraus, legt es auf einen Teller, schneidet es klein und füllt die Stücke in eine kleine Tüte. Mit einem Schaschlik spieß bewaffnet kann man sie dann essen. Praktisch für zwischendurch.
Doch auch Baguettes bekommt man überall. Noch von der französischen Zeit her. Belegt mit na komischen Schweinepaste(wo ich nicht weiß wie sie schmeckt, da ich ja kein meat esse), Gurke, Karotten-Meerrettich-Stäbchen, Mayo, Ketchup, Koriander und Frühlingszwiebeln. Bis 00Uhr werden diese noch an Ständen an bestimmten Plätzen angeboten. Alles macht hier ja schon sehr früh zu und wenn man zum Beispiel vom feiern kommt, nunja, McDrive oder ne 24tunden Tankstelle gibt es hier nicht.
Apropro Tankstellen. Diese machen halt auch sehr früh zu oder es kommt auch schon mal vor, dass die Tankstelle ume Ecke keinen Sprit mehr hat und daher schließt. Aus diesem Grund kann man „Flaschen tanken“. Am Straßenrand sitzen immer wieder Leute, vor ihnen ne Flasche mit einer rosa Flüssigkeit. Dort hält man dann, diese füllen den Liter hinein und das wars. Echt gut und sehr praktisch…. Der Sprit geht manchmal schneller leer als man denkt. In dem Zusammenhang ist mir neulich auch wieder bewusst geworden, wie freundlich und hilfsbereit die Laoten sind. Ich bin nämlich mal wieder mitm Roller liegen geblieben. Und zack war ich „umzingelt“ von zwei netten Laoten und einer Laotin. Ein Laote nahm mir einfach den Roller aus der Hand und schob ihn für mich, einfach so, zur nächsten Werkstatt! Voll nett. Sie sind echt immer freundlich und sehr kontaktfreudig. Sie freuen sich ein Loch in den Bauch wenn man versucht laotisch zu reden und lachen herzlich, wenn man mal was falsch ausspricht zum Beispiel bedeutet Khi= reiten scheiße, gai=weit sowie nah.
Das mit der Sprache ist nämlich doch nicht so einfach wie gedacht. Laotisch ist eine Tonsprache, was für uns Europäer nicht so leicht ist. Es gibt viele Wörter, die, werden sie anders betont etwas ganz anderes bedeuten. Schon verwirrend zum Teil…
Den Saunagang habe ich hier in Laos auch das erste Mal erlebt. Habe also keinen direkten Vergleich zu D-land. Dampfsauna… echt nicht übel. Die Laoten, ob Männchen oder Weibchen schmieren sich Milch, Salz, Tamarindenpaste, Joghurt und was weiß ich nicht noch alles auf ihren Körper. Ich habs auch mal mit Milch ausprobiert. Mag es aber voll nicht.
Ah und Massage! Das werde ich vermissen. Ganzkörpermassage und am besten noch mit Öl ist echt hammer. Da kann man mal richtig abschalten. Allerdings kann die lao Massage schon manchmal etws schmerzhaft sein, da man auch hin und wieder komisch verdreht wird. Geil!
Toiletten. Doch es gibt hier auch Toiletten so wie wir sie kennen. Mit Kloschüssel, -brille, elektrischer Spülung. Doch genauso gibt es die typischen asiatischen „Löcher“. Weiß nicht, wie ich es bezeichnen soll bzw. wie es genannt wird. Ist halt die Kloschüssel in den Boden gebaut. Daneben steht dann ein Eimer oder Becken mit Wasser und Schöpfkelle. Wenn man dann sein Geschäft erledigt hat, kippt man einfach Wasser nach. Manchmal gibt es diese Konstruktionen auch schon mit elektrischer Spülung. Toilettenpapier, egal in welche Art von Toilette, wird gesondert entsorgt. Verstopfungsgefahr. Ich persönlich mag ja die typischen laotischen Toiletten lieber. Ist meiner Ansicht nach hygienischer und überhaupt kein Stress, wie man denken könnte.
Das äußere Erscheinungsbild ist sehr wichtig. Haare, Schminke, Kleidung… Die Laoten, egal welches Geschlecht, haben immer einen Spiegel parat, einen Nagelknipser, Schminke und Creme. Regelmäßig werden Teile dieser Utensilien hervorgeholt und das Aussehen gecheckt und optimiert. Die Kinder, vor allem die Mädels haben dies schon echt gut drauf. Sie beginnen auch schon im Kindergarten auf Schuhen mit Absatz zu tippeln… rennen, hüpfen damit rum. Die Füße werden sich bedanken.
Zudem haben die Mädels immer schöne Zöpfchen. Teilweise sind sie so übersät mit Haargummis, dass man sich fragt, wie sie diese wieder heraus bekommen. Doch echt schön und teilweise echt tolle Kreationen. Ich darf auch meiner Haarkreativität freien Lauf lassen. Wenn ich im Kindergarten bin und die Kids ihren Mittagsschlaf hinter sich haben, werden den Mädchen erstmal die Haare neu frisiert. Und ich darf auch ans Werk.
Sonne ist für die Laoten der Feind. Blässe ist das Schönheitsideal. Daher werden, egal ob`s heiß ist, es regnet oder sonst was Handschuhe, Pulli und Socken getragen. Wobei ich das mit dem Pulli mittlerweile schon nachvollziehen kann, da man an manchen Tagen echt das Gefühl hat, dass einem die Arme wegbrennen. Besonders beim Roller fahren. Und ein Regenschirm dabei zu haben ist zur Zeit auch end praktisch. Entweder als Schutz vor der Sonne oder vor dem Regen, der manchmal zu dieser Jahreszeit auftritt. Zudem gibt es hier fast nur Duschcremes und Cremes mit whitening effect. Ob`s was bringt „bo huu“(weiß nicht), aber so ist es ja in Deutschland mit Mittelchen wie Anti Aging Produkten.
Ich werde oft gefragt, ob die Kinder hier in Laos anders sind als in D-land. Hmm… es ist schwer zu vergleichen und man kann es schlecht verallgemeinern. Es ist halt eine andere Kultur mit anderen Werten, Normen, Traditionen. Die laotischen Kids stehen auf „Ben 10“, Straßenspiel mit Karten, toben und Flausen im Kopf haben. Schon häufiger habe ich gesehen, wie Kinder auf der Ladefläche des Autos spielen oder daran herum klettern. Da musste ich nur an Papi denken, der bestimmt Zustände bekommen hätte, wenn wir früher sein Auto als Klettergerüst umfunktioniert hätten.
Die Kinder hier in Laos gehen vergleichsweise spät ins Bett. Häufig spielen sie noch bis 21-22Uhr auf der Straße. Erst hatte ich gedacht: man wie packen das die Kleinen nur. So spät ins Bett und so früh wieder auf den Beinen. Doch als ich dann im Kindergarten angefangen habe, sah ich, dass die Kids dort ca 2Stunden Mittagsschlaf halten und zwar egal ob sie nun 2 oder 5 Jahre sind. Da ist irgendwo klar dass sie länger fit sind.
Die Kinder können nahezu überall schlafen. In jeder Situation unter jeglichen Umständen. Auf dem Roller, aufm Boden…echt krass. Eine eher schlechte Angewohnheit meiner Meinung nach ist allerdings das trinken von Milchpulver ausa Babyflasche, bis sie in die Schule kommen, wenn nicht noch länger. Und auch Pepsi wird den Kids morgens, mittags, abends gegeben. Da wundern sie sich, dass sie zum Teil echt aufgedreht und aktiv sind.
Ein allgemeines Heilmittel gegen alle möglichen Wehwehchen ist übrigens Tigerbalsam(ähnlich wie „wick“). Es wird einfach überall drauf geschmiert, angefangen bei nem Mückenstich. Und es hilft echt, zum Teil vielleicht eher als Placebo.
In Laos geht alles etwas langsamer voran. Jedenfalls im Empfinden der Europäer bzw. Deutschen. Man kann davon ausgehen, dass wenn man z.B. zum Essen einläd, der Laote eine Stunde später erscheint. Da kann manches Essen schon mal kalt geworden sein… Das „sasa“ also „langsam langsam“ kann man auf viele Dinge beziehen. Auch auf Arbeit. Allerdings ist dieses Tempo gut so wenn man die heißen Temperaturen betrachtet. Und wenn man es weiß, kann man mit einem langsameren Tempo rechnen und dann ist es auch „bo pen njang“ (nicht so schlimm).
Kurzer Einschub: Ich sitze gerade auf unserem Balkon. Habe dort jetzt einen Teil des im Keller entdeckten Sofas stehen sodass es eccchhhttt bequem ist. Es regnet etwas bzw ich höre den Regen langsam und gleichmäßig von den Blättern tropfen. Es hat angefangen zu blitzen und zu donnern. Letzteres ganz ruhig, die Blitze sind beeindruckend und super hell…scchhhöööönnnn!
Fahren will gelernt sein und vor allem muss man sich darin üben Ruhe und Gelassenheit zu bewahren. Es geht allerdings erstaunlich schnell sich an die laotische Fahrweise zu gewöhnen und sich anzupassen. Erschreckend schnell… Die Straßen sind zwar nicht so überfüllt wie in Thailands Hauptstadt Bangkok, aber trotzdem voll. Sei es Moped, Auto oder Tuktuk. „freier Rechtsabbieger“- echt cool und praktisch. Wir Falangs schauen wohl noch ob frei ist, wenn wir abbiegen, was bei den Laoten eher selten der Fall ist… Ich würde hier auch nie mein Moped gegen ein Auto eintauschen wollen. Gut Vorteil wäre natürlich dass man klimatisieren könnte was aufm Roller natürlich nicht geht. Naja so komm ich schneller voran und Parkplatz? Geht mit Roller natürlich viel besser. Und hin und wieder kann man auch mal eine Einbahnstraße Falschrum bequeren… An großen Straßen(2-spurig) z.B. darf man ein Stück auf der linken Seite fahren. Gibt sogar extra einen kleinen Seitenstreifen. So kann man „anlauf“ nehmen um auf die richtige Seite zu wechseln hehe.
Verkehrsregeln? Hmm…ja gibt es und auch Schilder und Ampeln, an die sich aber nicht allzu viele halten, besonders die Mopedfahrer nicht. Wobei ich sagen muss, dass sich das tagsüber noch in Grenzen hält. SO ab 21Uhr ist die Ampel dann nicht mehr wirklich rot. Die haben eh ihre „Sonderrechte“. Sie dürfen z.B. immer nach ganz vorne an der Ampel fahren. Thema Helm. Es gilt Helmpflicht. Wird’s getan? Nein, natürlich nicht. Oft sieht man die Mopedfahrer den Helm in der Hand halten oder ihn im Korb liegen. Doch meist wird dieser, wenn überhaupt, erst an größeren Kreuzungen wo Polizeihäuschen stehen in denen Polizisten sitzen, aufgesetzt.
Die Ampel zeigt gerade oder noch rot an. Bo pen njang, fahren wir halt trotzdem noch rüber und womöglich noch ohne zu schauen ob rechts und links frei ist.
Wie viele Personen passen auf einen Roller? Definitiv mehr als drei! Täglich sieht man die halbe Familie auf einem. Zum Beispiel Mama, Papa und 3Kinder. Ja, das geht. Übungssache. Man sieht auch Mopeds die man im Grunde nicht mehr sieht, da sie einfach überladen sind mit irgendwelchem Kram like tüten weise Baguettes, Heliumluftballons und was weiß ich. Auch Gasflaschen, Bierkästen, zig Eierstapel und Schweine werden zwischen den Beinen und wie auch immer mitgenommen. Hehe hin und wieder sieht man auch Rollerfahrer die während des fahrens in einem Reifen sitzen. Naja man kann halt schon einiges auf einem kleinen Roller von A nach B transportieren, man muss nur wissen wie wa!
Busfahren ist auch was Tolles. Jedenfalls im Nachhinein echt lustig. Als wir zum Beispiel zu Weihnachten in den Norden nach Oudomxay gefahren sind, sind wir hin mit einem sogenannten „local bus“ gefahren. In Deutschland wäre dieses Ding mit Sicherheit nicht über den Tüv gekommen. Schon i-wo lustig. War nicht gerade angenehm 18 Stunden in einem Bus zu sitzen der keine Federung hat, Sitze steinhart sind,der Gang vollbeladen mit irgendwelchen Säcken und Gepäck, auf denen auch noch Laoten saßen, da sonst kein Platz mehr war. Dazu lao thai Sound 18 Stunden lang aufgedreht. Aber es ist ne Erfahrung, positiv.
Kurzer Einschub:
Neulich bin ich etwas raus aus Vientiane gefahren. Da sah ich auf der rechten Straßenseite einen Laster auf dessen Ladefläche ein Laote in FlipFlops stand, mit einem Wasserschlauch in der Hand. Dabei säuberte er gerade die Ladefläche von Blut. Der Kopf des Wasserbüffels lag noch da…schon krass. Und aufm Rückweg führ neben mir ein bepackter Roller. Bepackt mit auf dem Kopf hängenden Hühnern. Ich glaube bzw. hoffe für sie, dass sie bereits tod waren.
Einzelne Fotos stell ich demnächst rein...
Laoten sind, wie bestimmt schnon einmal erwähnt sehr gesellschaftlich und teilfreudig. Besonders aufs Essen bezogen. Eine Beispielsitution: Man geht gemeinsam essen. Jeder bestellt etwas, meist natürlich in Absprache mit den Anderen. Wenn das Essen kommt, wird es in die Mitte des Tisches gestellt. Dann kann sich jeder von jedem nehmen. Ich mag das so echt gerne, zumal man sich oft nicht entscheiden kann, was man denn essen möchte. Und immer mal wieder ist auch etwas dabei, was man noch nie gegessen hat und kann es so probieren. In Deutschland isst man ja nicht so gerne „von einem Teller“. Es wird übrigens mit Stäbchen, Löffeln und Fingern gegessen. Mit Stäbchen machts richtig Spaß und klappt immer besser. Beim Biertrinken („morgens, mittags, abends“ hehe)geht ein Glas für alle rum. Einer in der Runde schenkt immer ein Glas Bier oder Schnaps ein und reicht es rum. Man muss schon schnell austrinken, da der Nächste schon drauf wartet dass er das neu gefüllte Glas bekommt. Ausreden, nicht trinken zu können gibt es nicht. Gut man kann sagen man nehme Tabletten oder habe irgendwelche Schmerzen, aber so was wie „Ich muss noch fahren“ gilt gar nicht! Und wenn man einmal angefangen hat zu trinken braucht man auch nicht mehr mit na Ausrede ankommen. Echt manchmal komisch, anstrengend, nervig und verhängnisvoll. Gin Pepsi, gin Beerlao…trink Pepsi, trink bier Lao. Ich würde gerne mal in eine Statistik einblicken um zu sehen, wie hoch der Konsum ist. Ziemlich cool ist der Transport und das Kühlen von Getränken „to go“. An den meisten Ständen und Büdchen bekommt man Pepsi und co. in kleinen Glasflaschen. Allerdings bekommt man nicht die Flasche, sondern es werden kleine Eiswürfel in eine Tüte gefüllt und anschießend die 0,3l Flasche drauf gekippt. Dann noch nen Stohhalm in die Tüte, Hänkeltüte drum, sodass man seine „Pepsi to go“ schön ans Mopedlenkrad hängen kann. Gut oder? Man könnte denken, ist nicht so hygienisch, ist es vielleicht auch nicht, aber so lange ich mir nichts eingefangen habe, steh ich voll drauf.
Achja, neben Pepsi und Bierlao sind wichige Genussmittel Whisky und Gin Tonic. Und nicht zu vergessen das Nationalgetränk Nummer 2 neben Bierlao: Laolao, den es als Reisschnaps und Wodka gibt. Mit Pepsi, Zitrone und Eis. Billig und echt nicht schlecht das Zeug.
Die Speisekarte besteht größtenteils aus Reis. „Khau nijau“ und „Khau tjau“- Klebreis und normaler, weißer Reis. Dazu dann meist „ta ma kung“ (Papayasalt), irgendwelche Soßen ach und allerhand. Auch Reis und Reisnudeln in jeglicher Form. „Föö“, das ist eine Nudelsuppe mit Gemüse(und wenn man will mitFleisch). Schnell und lecker. Wird meistens zu mittag gegessen und bekommt man überall. Man bekommt hier eigentlich alles. Eine reichhaltige Auswahl an Obst u.a. Ananas, Papaya, Äpfel, Mangos, Bananen, Lychees, sowie Gemüse wie Kartoffeln, Gurken, Tomaten. Das meiste kommt aber aus den umliegenden Ländern wie Thailand.
Daneben gibt es natürlich auch Dinge, die wir Europäer als „ekelig“ bezeichnen bzw. uns nicht so zum Essen bekannt sind wie zum Beispiel geröstete Heuschrecken(schmecken wohl wie Chips), geronnenes Tierblut und all so ein Zeug. Naja probiert habe ichs nicht und werde ich ganz sicher auch nicht, hehe.
Einer der Vorteile hier in Vientiane, der Hauptstadt ist, dass man hier auch gut europäisch essen kann, wie Pizza. Allerdings stehen wir alle ziemlich auf laotisches food und ist natürlich auch viel günstiger.
Mein Lielingsessen hier in Laos ist Klebreis und gebratenes Gemüse: morning glory, Zitronengras (all so ein grünes zum Teil unbekanntes Zeug) Möhrenstreifen, Pilze, Tomaten und manchmal auch Blumenkohl, Brokkoli… und für mich kommt hin und wieder noch Ananas hinein. Das Ganze wird dann in Öl angebraten. Sääb (lecker)! Im Moment ist Papayasalat mein Favorit!
Besonders im Touristenviertel hört man oft das leichte, kontinuierliche Bimmeln einer Glocke. Das sind dann fahrende Obst-, Gemüse- Eierspeisencrepewaagen. Echt cool. Man kann sich das so vorstellen: eine kleine Vitrine/ Schaukasten, hinten dran ein Fahrrad (manchmal Moped). In dem Kasten sind dann Ananas, Melone, Papaya etc. schon geschält, geschnitten und eisgekühlt. Nimmt man zum Beispiel eine Ananas, holt er ein Stück heraus, legt es auf einen Teller, schneidet es klein und füllt die Stücke in eine kleine Tüte. Mit einem Schaschlik spieß bewaffnet kann man sie dann essen. Praktisch für zwischendurch.
Doch auch Baguettes bekommt man überall. Noch von der französischen Zeit her. Belegt mit na komischen Schweinepaste(wo ich nicht weiß wie sie schmeckt, da ich ja kein meat esse), Gurke, Karotten-Meerrettich-Stäbchen, Mayo, Ketchup, Koriander und Frühlingszwiebeln. Bis 00Uhr werden diese noch an Ständen an bestimmten Plätzen angeboten. Alles macht hier ja schon sehr früh zu und wenn man zum Beispiel vom feiern kommt, nunja, McDrive oder ne 24tunden Tankstelle gibt es hier nicht.
Apropro Tankstellen. Diese machen halt auch sehr früh zu oder es kommt auch schon mal vor, dass die Tankstelle ume Ecke keinen Sprit mehr hat und daher schließt. Aus diesem Grund kann man „Flaschen tanken“. Am Straßenrand sitzen immer wieder Leute, vor ihnen ne Flasche mit einer rosa Flüssigkeit. Dort hält man dann, diese füllen den Liter hinein und das wars. Echt gut und sehr praktisch…. Der Sprit geht manchmal schneller leer als man denkt. In dem Zusammenhang ist mir neulich auch wieder bewusst geworden, wie freundlich und hilfsbereit die Laoten sind. Ich bin nämlich mal wieder mitm Roller liegen geblieben. Und zack war ich „umzingelt“ von zwei netten Laoten und einer Laotin. Ein Laote nahm mir einfach den Roller aus der Hand und schob ihn für mich, einfach so, zur nächsten Werkstatt! Voll nett. Sie sind echt immer freundlich und sehr kontaktfreudig. Sie freuen sich ein Loch in den Bauch wenn man versucht laotisch zu reden und lachen herzlich, wenn man mal was falsch ausspricht zum Beispiel bedeutet Khi= reiten scheiße, gai=weit sowie nah.
Das mit der Sprache ist nämlich doch nicht so einfach wie gedacht. Laotisch ist eine Tonsprache, was für uns Europäer nicht so leicht ist. Es gibt viele Wörter, die, werden sie anders betont etwas ganz anderes bedeuten. Schon verwirrend zum Teil…
Den Saunagang habe ich hier in Laos auch das erste Mal erlebt. Habe also keinen direkten Vergleich zu D-land. Dampfsauna… echt nicht übel. Die Laoten, ob Männchen oder Weibchen schmieren sich Milch, Salz, Tamarindenpaste, Joghurt und was weiß ich nicht noch alles auf ihren Körper. Ich habs auch mal mit Milch ausprobiert. Mag es aber voll nicht.
Ah und Massage! Das werde ich vermissen. Ganzkörpermassage und am besten noch mit Öl ist echt hammer. Da kann man mal richtig abschalten. Allerdings kann die lao Massage schon manchmal etws schmerzhaft sein, da man auch hin und wieder komisch verdreht wird. Geil!
Toiletten. Doch es gibt hier auch Toiletten so wie wir sie kennen. Mit Kloschüssel, -brille, elektrischer Spülung. Doch genauso gibt es die typischen asiatischen „Löcher“. Weiß nicht, wie ich es bezeichnen soll bzw. wie es genannt wird. Ist halt die Kloschüssel in den Boden gebaut. Daneben steht dann ein Eimer oder Becken mit Wasser und Schöpfkelle. Wenn man dann sein Geschäft erledigt hat, kippt man einfach Wasser nach. Manchmal gibt es diese Konstruktionen auch schon mit elektrischer Spülung. Toilettenpapier, egal in welche Art von Toilette, wird gesondert entsorgt. Verstopfungsgefahr. Ich persönlich mag ja die typischen laotischen Toiletten lieber. Ist meiner Ansicht nach hygienischer und überhaupt kein Stress, wie man denken könnte.
Das äußere Erscheinungsbild ist sehr wichtig. Haare, Schminke, Kleidung… Die Laoten, egal welches Geschlecht, haben immer einen Spiegel parat, einen Nagelknipser, Schminke und Creme. Regelmäßig werden Teile dieser Utensilien hervorgeholt und das Aussehen gecheckt und optimiert. Die Kinder, vor allem die Mädels haben dies schon echt gut drauf. Sie beginnen auch schon im Kindergarten auf Schuhen mit Absatz zu tippeln… rennen, hüpfen damit rum. Die Füße werden sich bedanken.
Zudem haben die Mädels immer schöne Zöpfchen. Teilweise sind sie so übersät mit Haargummis, dass man sich fragt, wie sie diese wieder heraus bekommen. Doch echt schön und teilweise echt tolle Kreationen. Ich darf auch meiner Haarkreativität freien Lauf lassen. Wenn ich im Kindergarten bin und die Kids ihren Mittagsschlaf hinter sich haben, werden den Mädchen erstmal die Haare neu frisiert. Und ich darf auch ans Werk.
Sonne ist für die Laoten der Feind. Blässe ist das Schönheitsideal. Daher werden, egal ob`s heiß ist, es regnet oder sonst was Handschuhe, Pulli und Socken getragen. Wobei ich das mit dem Pulli mittlerweile schon nachvollziehen kann, da man an manchen Tagen echt das Gefühl hat, dass einem die Arme wegbrennen. Besonders beim Roller fahren. Und ein Regenschirm dabei zu haben ist zur Zeit auch end praktisch. Entweder als Schutz vor der Sonne oder vor dem Regen, der manchmal zu dieser Jahreszeit auftritt. Zudem gibt es hier fast nur Duschcremes und Cremes mit whitening effect. Ob`s was bringt „bo huu“(weiß nicht), aber so ist es ja in Deutschland mit Mittelchen wie Anti Aging Produkten.
Ich werde oft gefragt, ob die Kinder hier in Laos anders sind als in D-land. Hmm… es ist schwer zu vergleichen und man kann es schlecht verallgemeinern. Es ist halt eine andere Kultur mit anderen Werten, Normen, Traditionen. Die laotischen Kids stehen auf „Ben 10“, Straßenspiel mit Karten, toben und Flausen im Kopf haben. Schon häufiger habe ich gesehen, wie Kinder auf der Ladefläche des Autos spielen oder daran herum klettern. Da musste ich nur an Papi denken, der bestimmt Zustände bekommen hätte, wenn wir früher sein Auto als Klettergerüst umfunktioniert hätten.
Die Kinder hier in Laos gehen vergleichsweise spät ins Bett. Häufig spielen sie noch bis 21-22Uhr auf der Straße. Erst hatte ich gedacht: man wie packen das die Kleinen nur. So spät ins Bett und so früh wieder auf den Beinen. Doch als ich dann im Kindergarten angefangen habe, sah ich, dass die Kids dort ca 2Stunden Mittagsschlaf halten und zwar egal ob sie nun 2 oder 5 Jahre sind. Da ist irgendwo klar dass sie länger fit sind.
Die Kinder können nahezu überall schlafen. In jeder Situation unter jeglichen Umständen. Auf dem Roller, aufm Boden…echt krass. Eine eher schlechte Angewohnheit meiner Meinung nach ist allerdings das trinken von Milchpulver ausa Babyflasche, bis sie in die Schule kommen, wenn nicht noch länger. Und auch Pepsi wird den Kids morgens, mittags, abends gegeben. Da wundern sie sich, dass sie zum Teil echt aufgedreht und aktiv sind.
Ein allgemeines Heilmittel gegen alle möglichen Wehwehchen ist übrigens Tigerbalsam(ähnlich wie „wick“). Es wird einfach überall drauf geschmiert, angefangen bei nem Mückenstich. Und es hilft echt, zum Teil vielleicht eher als Placebo.
In Laos geht alles etwas langsamer voran. Jedenfalls im Empfinden der Europäer bzw. Deutschen. Man kann davon ausgehen, dass wenn man z.B. zum Essen einläd, der Laote eine Stunde später erscheint. Da kann manches Essen schon mal kalt geworden sein… Das „sasa“ also „langsam langsam“ kann man auf viele Dinge beziehen. Auch auf Arbeit. Allerdings ist dieses Tempo gut so wenn man die heißen Temperaturen betrachtet. Und wenn man es weiß, kann man mit einem langsameren Tempo rechnen und dann ist es auch „bo pen njang“ (nicht so schlimm).
Kurzer Einschub: Ich sitze gerade auf unserem Balkon. Habe dort jetzt einen Teil des im Keller entdeckten Sofas stehen sodass es eccchhhttt bequem ist. Es regnet etwas bzw ich höre den Regen langsam und gleichmäßig von den Blättern tropfen. Es hat angefangen zu blitzen und zu donnern. Letzteres ganz ruhig, die Blitze sind beeindruckend und super hell…scchhhöööönnnn!
Fahren will gelernt sein und vor allem muss man sich darin üben Ruhe und Gelassenheit zu bewahren. Es geht allerdings erstaunlich schnell sich an die laotische Fahrweise zu gewöhnen und sich anzupassen. Erschreckend schnell… Die Straßen sind zwar nicht so überfüllt wie in Thailands Hauptstadt Bangkok, aber trotzdem voll. Sei es Moped, Auto oder Tuktuk. „freier Rechtsabbieger“- echt cool und praktisch. Wir Falangs schauen wohl noch ob frei ist, wenn wir abbiegen, was bei den Laoten eher selten der Fall ist… Ich würde hier auch nie mein Moped gegen ein Auto eintauschen wollen. Gut Vorteil wäre natürlich dass man klimatisieren könnte was aufm Roller natürlich nicht geht. Naja so komm ich schneller voran und Parkplatz? Geht mit Roller natürlich viel besser. Und hin und wieder kann man auch mal eine Einbahnstraße Falschrum bequeren… An großen Straßen(2-spurig) z.B. darf man ein Stück auf der linken Seite fahren. Gibt sogar extra einen kleinen Seitenstreifen. So kann man „anlauf“ nehmen um auf die richtige Seite zu wechseln hehe.
Verkehrsregeln? Hmm…ja gibt es und auch Schilder und Ampeln, an die sich aber nicht allzu viele halten, besonders die Mopedfahrer nicht. Wobei ich sagen muss, dass sich das tagsüber noch in Grenzen hält. SO ab 21Uhr ist die Ampel dann nicht mehr wirklich rot. Die haben eh ihre „Sonderrechte“. Sie dürfen z.B. immer nach ganz vorne an der Ampel fahren. Thema Helm. Es gilt Helmpflicht. Wird’s getan? Nein, natürlich nicht. Oft sieht man die Mopedfahrer den Helm in der Hand halten oder ihn im Korb liegen. Doch meist wird dieser, wenn überhaupt, erst an größeren Kreuzungen wo Polizeihäuschen stehen in denen Polizisten sitzen, aufgesetzt.
Die Ampel zeigt gerade oder noch rot an. Bo pen njang, fahren wir halt trotzdem noch rüber und womöglich noch ohne zu schauen ob rechts und links frei ist.
Wie viele Personen passen auf einen Roller? Definitiv mehr als drei! Täglich sieht man die halbe Familie auf einem. Zum Beispiel Mama, Papa und 3Kinder. Ja, das geht. Übungssache. Man sieht auch Mopeds die man im Grunde nicht mehr sieht, da sie einfach überladen sind mit irgendwelchem Kram like tüten weise Baguettes, Heliumluftballons und was weiß ich. Auch Gasflaschen, Bierkästen, zig Eierstapel und Schweine werden zwischen den Beinen und wie auch immer mitgenommen. Hehe hin und wieder sieht man auch Rollerfahrer die während des fahrens in einem Reifen sitzen. Naja man kann halt schon einiges auf einem kleinen Roller von A nach B transportieren, man muss nur wissen wie wa!
Busfahren ist auch was Tolles. Jedenfalls im Nachhinein echt lustig. Als wir zum Beispiel zu Weihnachten in den Norden nach Oudomxay gefahren sind, sind wir hin mit einem sogenannten „local bus“ gefahren. In Deutschland wäre dieses Ding mit Sicherheit nicht über den Tüv gekommen. Schon i-wo lustig. War nicht gerade angenehm 18 Stunden in einem Bus zu sitzen der keine Federung hat, Sitze steinhart sind,der Gang vollbeladen mit irgendwelchen Säcken und Gepäck, auf denen auch noch Laoten saßen, da sonst kein Platz mehr war. Dazu lao thai Sound 18 Stunden lang aufgedreht. Aber es ist ne Erfahrung, positiv.
Kurzer Einschub:
Neulich bin ich etwas raus aus Vientiane gefahren. Da sah ich auf der rechten Straßenseite einen Laster auf dessen Ladefläche ein Laote in FlipFlops stand, mit einem Wasserschlauch in der Hand. Dabei säuberte er gerade die Ladefläche von Blut. Der Kopf des Wasserbüffels lag noch da…schon krass. Und aufm Rückweg führ neben mir ein bepackter Roller. Bepackt mit auf dem Kopf hängenden Hühnern. Ich glaube bzw. hoffe für sie, dass sie bereits tod waren.
Einzelne Fotos stell ich demnächst rein...
8/10/2009
6/20/2009
BANGKOK
Jaaaa ich bin wieder gesund und munter in Vientiane eingetroffen! Ich war von Mittwoch(10.6.) bis gestern in Bangkok! Und zwar gaaannnzzz alleine. Ganz alleine ist übertrieben da die Stadt etwa 12 Millionen Einwohnern hat hehe!
Also am Mittwoch bin ich um 17Uhr mitm Bus los. Hatte das Glück, dass ich einen Zweiersitz für mich alleine hatte! So lässt sich die Fahrt ertragen. Fahrt ging relativ fix um. Man gewöhnt sich halt an alles! Um 5.30Uhr kam ich dann in Bangkok am Busbahnhof an. Direkt Taxi genommen und ins Hotel. Dort musste ich zunächst bis 6 auf mein Zimmer warten und als ich dann drinne war habe ich mich erst nochmal schön aufs Ohr gehauen. So ne Busfahrt ist schon anstrengend, vor allem wenn man net pennen kann.
Um 12Uhr bin ich dann aber los auf Sightseeing tour. Wat Phra Kheo, der Grand Palace, Wat Po mit dem 46m langen und 15m hochen, liegenden Buddha. Echt beeindruckend und sehenswert.
Beim Ausgang warteten schon die TukTuk Fahrer, die einen irgendwo hin fahren wollten. Wollte erst nicht. Allerdings hatte einer ein Angebot: für 20Baht(ca 40c) zu verschiedenen Punkten. Unter anderem zur Stoff und zur Juwelier factory. Warum nicht? Für 20B ist es normal nicht ganz einfach ein TukTuk zu bekommen, wenn nicht sogar unmöglich. Gut war irgendwo total der scheiß. Gerade diese Factories, da sollte man halt zum kaufen bewegt werden, was ich nicht wollte und auch nicht tat. Aber nungut. Und da ich so schon da oben in der Ecke war, bin ich anschließend über die Khao San gewackelt. Ist so mehr das Touri-Backpacker Viertel mit Kneipen etc und natürlich Shops. War echt schön. Und zu guter Letzt konnte ich nicht anders als schon mal in das MBK(riesiges Einkaufszentrum) zu schauen. Als ich aber wieder im Hotel war, war ich echt halb tod und bin nur noch ins Bett gefallen.
Am Freitag hatte ich mir zunächst vorgenommen, die Parks anzuschauen. Bin das erste Mal mit der Skyline und der U-Bahn gefahren. Ist recht einfach da es nur 3Strecken gibt! Hab dann den Benjakiti Park, das Queen Sinkit International Convention Center und den Lumpini Park mit dem King Rama Monument mitgenommen. Der Lumpini Park ist echt voll schön. Eine Oase mitten in der Großstadt, wo Vögel zwitschern und man nichts von dem Trubel auf den Straßen mitbekommt.
Anschließend gings zum shoppen!!!
Für Samstag hatte ich mir eine Tour zu den schwimmenden Märkten gebucht. War echt krass, weiß nicht wie ichs beschreiben soll… schmaler Kanal wo am Rand und im Wasser kleine boote ihre Wahre wie Obst, Klamotten, Essen verkaufen. Natürlich auch schon touristisch angehaucht. Aber trotzdem schön.
Gegen 14Uhr waren wir zurück in Bangkok city und ich bin am Weekend Market ausgestiegen. Echt riesig dieser Markt, teils überdacht teils offen…echt verlockend zum verlaufen sag ich euch. Man bekommt dort nahezu alles und man könnte sich ohne Probleme mehrere Tage dort aufhalten und hat dann immer noch nicht alles gesehen. ..
Dann begab ich mich auf die Suche nach „Baiyoke 2“. Gesucht, gefunden und schwupp habe ich eine perfekte Aussicht über Bangkok erhalten. Echt klasse. Kommt dem Empire State Building nahe… Das solche Tage immer so schnell vorbei gehen müssen! Ich bin dann noch dort etwas die shopping mal entlang geschlendert. Ist echt schön so durch die belebten Straßen zu gehen, die verschiedenen Menschen zu sehen, …
Am Sonntag hieß es dann schon wieder „back to Vientiane“. Allerdings wurde ich erst um 16 Uhr abgeholt, sodass ich den Vormittag noch gut nutzen konnte. Bin halt nochmal los und habe mir unter anderem das „Democrativ Monument“ angesehen. Ärgerlich ist auf jeden, dass man bei diesem Verkehr echt Zeit verliert. Es scheint echt von morgens bis abends „traffic jam“ zu bestehen. Aber ist auch cool zu sehen, wie es bei dem Chaos und vielen Vehikeln doch so gut und übersichtlich läuft.
Naja ich muss sagen dass ich den Tag noch sinnvoll genutzt habe. Als mich schließlich um 16.30 der Zubringerbus abgeholt und zu einem Reisebüro(„Sammelstelle“) gebracht hat, erfuhr ich dort, dass der Bus erst um 20Uhr abfährt. Tolle Möhre. Allerdings konnte ich meine voll beladene Tasche im Reisebüro lassen, so dass ich nochmal los konnte. Hab mir (zum Glück) noch eine halbe Stunde Massage gegönnt. Und die war soooo gut!
Und um 20uhr fuhr der Bus schließlich los. Hatte wieder einen Zweier für mich allein. In der ersten Stunde hatte ich noch erwartet dass noch Personen hinzu steigen. Doch zum Glück nicht. SO hatte ziemlich jeder im Bus die Möglichkeit, einen Zweier für sich zu haben! Waren echt nur ca. 15 Personen! Umso angenehmer gestaltete sich die Fahrt natürlich und wer hätte das gedacht, ich konnte wirklich mal schlafen. Mindestens eine Stunde! Gegen 7.30Uhr kamen wir an die Grenze nach Laos. Dort dauerte es eine ganze Weile, da viele Backpacker dabei waren, die noch ein Visum brauchten. Nunja und gegen 9.30Uhr stand ich schließlich vor unserem Gratentor. Toa allerdings war das Schloss abgeschlossen und ich hatte keinen Schlüssel. Hatte allerdings Laura gebeten, meinen im Garten zu verstecken. Also musste ich notgedrungen über das Einfahrtstor klettern, Schlüssel suchen, Schloss aufkriegen und hereinspaziert.
Ja es war ein cooles Wochenende was ich jederzeit wiederholen würde!
Also am Mittwoch bin ich um 17Uhr mitm Bus los. Hatte das Glück, dass ich einen Zweiersitz für mich alleine hatte! So lässt sich die Fahrt ertragen. Fahrt ging relativ fix um. Man gewöhnt sich halt an alles! Um 5.30Uhr kam ich dann in Bangkok am Busbahnhof an. Direkt Taxi genommen und ins Hotel. Dort musste ich zunächst bis 6 auf mein Zimmer warten und als ich dann drinne war habe ich mich erst nochmal schön aufs Ohr gehauen. So ne Busfahrt ist schon anstrengend, vor allem wenn man net pennen kann.
Um 12Uhr bin ich dann aber los auf Sightseeing tour. Wat Phra Kheo, der Grand Palace, Wat Po mit dem 46m langen und 15m hochen, liegenden Buddha. Echt beeindruckend und sehenswert.
Beim Ausgang warteten schon die TukTuk Fahrer, die einen irgendwo hin fahren wollten. Wollte erst nicht. Allerdings hatte einer ein Angebot: für 20Baht(ca 40c) zu verschiedenen Punkten. Unter anderem zur Stoff und zur Juwelier factory. Warum nicht? Für 20B ist es normal nicht ganz einfach ein TukTuk zu bekommen, wenn nicht sogar unmöglich. Gut war irgendwo total der scheiß. Gerade diese Factories, da sollte man halt zum kaufen bewegt werden, was ich nicht wollte und auch nicht tat. Aber nungut. Und da ich so schon da oben in der Ecke war, bin ich anschließend über die Khao San gewackelt. Ist so mehr das Touri-Backpacker Viertel mit Kneipen etc und natürlich Shops. War echt schön. Und zu guter Letzt konnte ich nicht anders als schon mal in das MBK(riesiges Einkaufszentrum) zu schauen. Als ich aber wieder im Hotel war, war ich echt halb tod und bin nur noch ins Bett gefallen.
Am Freitag hatte ich mir zunächst vorgenommen, die Parks anzuschauen. Bin das erste Mal mit der Skyline und der U-Bahn gefahren. Ist recht einfach da es nur 3Strecken gibt! Hab dann den Benjakiti Park, das Queen Sinkit International Convention Center und den Lumpini Park mit dem King Rama Monument mitgenommen. Der Lumpini Park ist echt voll schön. Eine Oase mitten in der Großstadt, wo Vögel zwitschern und man nichts von dem Trubel auf den Straßen mitbekommt.
Anschließend gings zum shoppen!!!
Für Samstag hatte ich mir eine Tour zu den schwimmenden Märkten gebucht. War echt krass, weiß nicht wie ichs beschreiben soll… schmaler Kanal wo am Rand und im Wasser kleine boote ihre Wahre wie Obst, Klamotten, Essen verkaufen. Natürlich auch schon touristisch angehaucht. Aber trotzdem schön.
Gegen 14Uhr waren wir zurück in Bangkok city und ich bin am Weekend Market ausgestiegen. Echt riesig dieser Markt, teils überdacht teils offen…echt verlockend zum verlaufen sag ich euch. Man bekommt dort nahezu alles und man könnte sich ohne Probleme mehrere Tage dort aufhalten und hat dann immer noch nicht alles gesehen. ..
Dann begab ich mich auf die Suche nach „Baiyoke 2“. Gesucht, gefunden und schwupp habe ich eine perfekte Aussicht über Bangkok erhalten. Echt klasse. Kommt dem Empire State Building nahe… Das solche Tage immer so schnell vorbei gehen müssen! Ich bin dann noch dort etwas die shopping mal entlang geschlendert. Ist echt schön so durch die belebten Straßen zu gehen, die verschiedenen Menschen zu sehen, …
Am Sonntag hieß es dann schon wieder „back to Vientiane“. Allerdings wurde ich erst um 16 Uhr abgeholt, sodass ich den Vormittag noch gut nutzen konnte. Bin halt nochmal los und habe mir unter anderem das „Democrativ Monument“ angesehen. Ärgerlich ist auf jeden, dass man bei diesem Verkehr echt Zeit verliert. Es scheint echt von morgens bis abends „traffic jam“ zu bestehen. Aber ist auch cool zu sehen, wie es bei dem Chaos und vielen Vehikeln doch so gut und übersichtlich läuft.
Naja ich muss sagen dass ich den Tag noch sinnvoll genutzt habe. Als mich schließlich um 16.30 der Zubringerbus abgeholt und zu einem Reisebüro(„Sammelstelle“) gebracht hat, erfuhr ich dort, dass der Bus erst um 20Uhr abfährt. Tolle Möhre. Allerdings konnte ich meine voll beladene Tasche im Reisebüro lassen, so dass ich nochmal los konnte. Hab mir (zum Glück) noch eine halbe Stunde Massage gegönnt. Und die war soooo gut!
Und um 20uhr fuhr der Bus schließlich los. Hatte wieder einen Zweier für mich allein. In der ersten Stunde hatte ich noch erwartet dass noch Personen hinzu steigen. Doch zum Glück nicht. SO hatte ziemlich jeder im Bus die Möglichkeit, einen Zweier für sich zu haben! Waren echt nur ca. 15 Personen! Umso angenehmer gestaltete sich die Fahrt natürlich und wer hätte das gedacht, ich konnte wirklich mal schlafen. Mindestens eine Stunde! Gegen 7.30Uhr kamen wir an die Grenze nach Laos. Dort dauerte es eine ganze Weile, da viele Backpacker dabei waren, die noch ein Visum brauchten. Nunja und gegen 9.30Uhr stand ich schließlich vor unserem Gratentor. Toa allerdings war das Schloss abgeschlossen und ich hatte keinen Schlüssel. Hatte allerdings Laura gebeten, meinen im Garten zu verstecken. Also musste ich notgedrungen über das Einfahrtstor klettern, Schlüssel suchen, Schloss aufkriegen und hereinspaziert.
Ja es war ein cooles Wochenende was ich jederzeit wiederholen würde!
6/06/2009
6/02/2009
Umzug
Sooo letztes Wochenende war es soweit! Ich bin umgezogen! Wie, was, wer, wo Umzug? Ja. Bei uns hatte es ja im alten Haus vor ca. nem Monat rein geregnet. Bei Laura ins Zimmer. Sie ist dann schon direkt ins neue Haus, da dort ein Zimmer frei war. Letzte Woche ist Nadine ausgereist, sodass ihr Zimmer auch frei war und ich einziehen konnte. Franzi und Tilman sind zurzeit noch im Urlaub… Somit auch ganz gut dass ich schon umziehen konnte, da ich sonst ja gaaannnzzz alleine im alten Haus gewesen wäre was nicht so ne prickelnde Vorstellung ist. Und nun am 1.06. ist unser Mietvertrag dort auch ausgelaufen! Man war das ein hin und her gefahre sag ich euch. So viel Pröll hat sich bei uns angesammelt und mitm Moped kann man ja auch nur eine begrenzte Anzahl an Zeug transportieren. Das sah vielleicht aus aufm Moped…bestimmt total lustig!
Naja jetzt lebe ich seid einer Woche mit Laura und Max in dem Haus. Max wohnt schon von Anfang an in dem Haus und wird wahrscheinlich auch wohnen bleiben. Außerdem, was mich sehr freut, haben wir noch einen lieben, kleinen, rothaarigen Mitbewohner namens „Saahai“. Ist ein Kater der echt liieeebbb ist (zwar kein Vergleich zu Golilein aber nun gut). Eigentlich sollte er schon in Deutschland sein, da Tanja ihn mitnehmen wollte. Allerdings war der Reisekoffer für die Katz zu groß und einen in der erlaubten Größe hat sie nicht bekommen. Nun bringen Lauras Eltern den Koffer mit wenn sie zu Besuch kommen und nehmen ihn für Tanja mit nach Germany!
Mein neues Zimmer ist nun auch schon eingerichtet. Kennt mich ja…bin in sowas immer sehr schnell. Muss sich ja auch möglichst schnell wohl fühlen und einleben wa! Hab sogar ein eigenes Badezimmer an meinem Zimmer mit Badewanne. Gestern habe ich sie auch das erste Mal genutzt um mich in kaltes Wasser zur Abkühlung zu legen! Angenehm…
Aja und ein Haustier habe ich auch in meinem Zimmer. Ja Geckos natürlich. Doch letztlich erschruck ich doch ein wenig. Ich wurschtel so in meinem Zimmer rum und höre an der Wand hinterm Bett Geäusche. Hmm....denk ich Gecko. Doch es sprang herum. Da dachte ich, okay Frosch vielleicht. Ich wartete einen Moment und schwups, luckte auf der anderen Seite eine kleine Maus hervor. Ja wie fang ich se nun? Stören tut sie mich im grunde ja nicht aber im Bett wollt ich sie auch nicht haben. Nachdem sie dann etwas verwirrt und panisch an meinem Kleiderschrank und durch mein Zimmer huschte, verschwand sie in einem Loch in der Wand richtung Kücke. Weg war se...nun hör ich sie nur hin und wieder piepsen. Das Loch habe ich vorsichtshalber mit Tüten zugestopft. Rein muss sie ja nicht nochmal kommen..
Jedenfalls ist es echt schön, so zur Halbzeit sozusagen, nochmal was Neues zu haben. Ein bisschen Action hehe…
Werde auch noch Fotos von unserer neuen Villa machen. Etwas Geduld bitte…
Vergangenes Wochenende war ich mit Laura, Aron und Sophie in Udonthani, Thailand. Ein Shopping weekend! Sind Samstag Morgen los und waren Sonntag Abend zurück. Fährt man insgesamt circa 1 ½ Stunden mitm Bus. Haben dort in nem kleinen Hotel gepennt. Am Abend haben wir, bzw. Laura und Sophie sich noch beklauen lassen…Echt ärgerlich. Obacht obacht meine Damen! Taschen sollten niemals unbeaufsichtigt sein. Und vor allem lasst „unwichtige“ Dinge wie Geldkaten, Führerschein etc., die man nicht unbedingt zum Partymachen braucht, daheim! Zum Glück hatten unsere zwei Grazien ihre Pässe nicht in der Tasche. Das wärn Stress gewesen. Und shoppen hatten wa ja schon den Tag über erledigt! Gott sei Dank, hehe! Ich hab übrigens ganz nett geshoppt… Einen nicen Jeansrock, ein paar T-shirts, nen Pulli, Kleinkram….Müsst mir echt mal langsam Gedanken machen, wie ich den ganzen Mist nach D-land bekommen will, bzw. was… Aber shoppen tut gut, das kennt ihr ja! Aber auch anstrengend.
So das wars mal wieder fürs erste von mir! Ich drück euch ganz doll!
Naja jetzt lebe ich seid einer Woche mit Laura und Max in dem Haus. Max wohnt schon von Anfang an in dem Haus und wird wahrscheinlich auch wohnen bleiben. Außerdem, was mich sehr freut, haben wir noch einen lieben, kleinen, rothaarigen Mitbewohner namens „Saahai“. Ist ein Kater der echt liieeebbb ist (zwar kein Vergleich zu Golilein aber nun gut). Eigentlich sollte er schon in Deutschland sein, da Tanja ihn mitnehmen wollte. Allerdings war der Reisekoffer für die Katz zu groß und einen in der erlaubten Größe hat sie nicht bekommen. Nun bringen Lauras Eltern den Koffer mit wenn sie zu Besuch kommen und nehmen ihn für Tanja mit nach Germany!
Mein neues Zimmer ist nun auch schon eingerichtet. Kennt mich ja…bin in sowas immer sehr schnell. Muss sich ja auch möglichst schnell wohl fühlen und einleben wa! Hab sogar ein eigenes Badezimmer an meinem Zimmer mit Badewanne. Gestern habe ich sie auch das erste Mal genutzt um mich in kaltes Wasser zur Abkühlung zu legen! Angenehm…
Aja und ein Haustier habe ich auch in meinem Zimmer. Ja Geckos natürlich. Doch letztlich erschruck ich doch ein wenig. Ich wurschtel so in meinem Zimmer rum und höre an der Wand hinterm Bett Geäusche. Hmm....denk ich Gecko. Doch es sprang herum. Da dachte ich, okay Frosch vielleicht. Ich wartete einen Moment und schwups, luckte auf der anderen Seite eine kleine Maus hervor. Ja wie fang ich se nun? Stören tut sie mich im grunde ja nicht aber im Bett wollt ich sie auch nicht haben. Nachdem sie dann etwas verwirrt und panisch an meinem Kleiderschrank und durch mein Zimmer huschte, verschwand sie in einem Loch in der Wand richtung Kücke. Weg war se...nun hör ich sie nur hin und wieder piepsen. Das Loch habe ich vorsichtshalber mit Tüten zugestopft. Rein muss sie ja nicht nochmal kommen..
Jedenfalls ist es echt schön, so zur Halbzeit sozusagen, nochmal was Neues zu haben. Ein bisschen Action hehe…
Werde auch noch Fotos von unserer neuen Villa machen. Etwas Geduld bitte…
Vergangenes Wochenende war ich mit Laura, Aron und Sophie in Udonthani, Thailand. Ein Shopping weekend! Sind Samstag Morgen los und waren Sonntag Abend zurück. Fährt man insgesamt circa 1 ½ Stunden mitm Bus. Haben dort in nem kleinen Hotel gepennt. Am Abend haben wir, bzw. Laura und Sophie sich noch beklauen lassen…Echt ärgerlich. Obacht obacht meine Damen! Taschen sollten niemals unbeaufsichtigt sein. Und vor allem lasst „unwichtige“ Dinge wie Geldkaten, Führerschein etc., die man nicht unbedingt zum Partymachen braucht, daheim! Zum Glück hatten unsere zwei Grazien ihre Pässe nicht in der Tasche. Das wärn Stress gewesen. Und shoppen hatten wa ja schon den Tag über erledigt! Gott sei Dank, hehe! Ich hab übrigens ganz nett geshoppt… Einen nicen Jeansrock, ein paar T-shirts, nen Pulli, Kleinkram….Müsst mir echt mal langsam Gedanken machen, wie ich den ganzen Mist nach D-land bekommen will, bzw. was… Aber shoppen tut gut, das kennt ihr ja! Aber auch anstrengend.
So das wars mal wieder fürs erste von mir! Ich drück euch ganz doll!
5/22/2009
Baumfest
Der Ausflug nach „ich weiß nicht wohin“
Am Mittwochabend fragte mich Aron ob ich mit ihm, Sophie, Tanja, Katrin, Laura und einem Laoten(der uns dazu eingeladen hat) am Freitag mitkommen möchte. „Joa und wohin?“- „das weiß ich leider auch nicht genau und auch nicht was wir dort machen werden…“. Hmm…sagte trotzdem zu. Wir wussten also dass in einem Dorf außerhalb von Vientiane irgendein Fest wegen Bäumen ist. Immerhin etwas was.
Am Freitag um 18Uhr saßen wir allesamt, Franzi auch, im Auto und fuhren etwa ½ Stunde aus Vientiane raus. Aufregend… Während der Fahrt erfuhren wir dann mehr. Es geht wohl darum, dass bei diesem Dorf ganz viel Waldfläche ab gerodet wurde. Da hier in Laos ein starker Geisterglaube besteht, sind sie der Meinung, dass dadurch die Geister missmutig und böse gestimmt wurden und sie nun wieder besänftigt werden müssen. Dazu das Fest, wo wir neue Bäume pflanzen.
Das eigentliche Fest begann erst am Samstag. Am Freitag fanden die Vorbereitungen dazu statt. War echt nett. Es war mitten im Wald. 1 überdachte Fläche zum schlafen, essen und wo auch am Samstag die Zeremonie statt fand, 1 Toilettenhäuschen, 1 einfache süße Küche, 1 Stromgenerator.
Uns wurde gezeigt wie der laotische Papayasalat gemacht wird. Sääb lai aber sehr scharf. Wobei der Vorteil am selber machen ist, dass man halt statt 3-5 Chilischoten nur 1- keine rein tut. So wird das Gesicht wenigstens nicht feuerrot und man kann noch was schmecken. Später am Abend haben wir auch ein kleines Lagerfeuer gemacht. Richtig gemütlich. Franzi haben wir ne Gitarre in die Hand gedrückt und sie trällerte uns ein paar schöne Lieder wo auch wir immer wieder einstimmten. Coooollll. Selbst das etwas Regen gefissele störte uns keineswegs.
Was uns alle verwunderte und stutzig machte war, dass ungewöhnlicher weise nicht ein Tropfen Alkohol floss!!! Kein einziger Schluck Bier! Echt das erste Mal, seid ich hier bin und auf nem Fest war, dass nichts getrunken wurde! Auch mal angenehm! Um 1Uhr lagen wa dann alle unterm Dach aufm Betonboden. Zum Glück hatte ich ne Decke mitgenommen! Doch gegen 2Uhr sind Sophie, Tanja und ich ins extra für uns aufgestellte Zelt abgehauen. Die Mücken und Viecher um uns herum waren einfach zu extrem. Im Zelt hat es dann zwar rein geregnet aber nungut, auch mal ganz lustig mit nassem Popo aufzuwachen und sich zu fragen ob bei einem selber noch alles ganz sauber ist…
Um 7 waren wir dann wieder auf den Beinen. Lao Frühstück, d.h. Nudelsuppe und anschließend begannen wir voller Elan die kleinen Bäumchen zu pflanzen. Mit gaaannnz vielen Kindern aus dem nahen Dorf. Anstrengend aber irgendwo auch eine Ehre. Um 10 kam dann eine ganze Busladung Mönche. 40 Stück!!! Krass was! Diese versammelten sich unter dem Dach und dann wurde gebetet etc. Dabei hatten zum Beispiel jeder von ihnen ein Stück weißen Faden in der Hand der mit dem der Anderen und mit einigen Bäumen verbunden war. Anschließend wurde den Mönchen Essen gereicht. Wir waren heute übrigens auch Fotoobjekt. Ja wir Falangs sind halt auch sehenswert. Echt lustig und die Mönche waren auch locker und gut drauf. Nachdem die Mönche fertig gegessen haben, konnten wir essen. Bambus, Föö, Fleisch,…echt mal wieder Auswahl. Die Mönche sind während dessen in den Wald und haben die Geister besänftigt, hehe.
Um 3 gings zurück in die Zivilisation. War schon anstrengend! Aber mal wieder super interessant! Bin froh mitgefahren zu sein!
(Fotos folgen noch...)
Am Mittwochabend fragte mich Aron ob ich mit ihm, Sophie, Tanja, Katrin, Laura und einem Laoten(der uns dazu eingeladen hat) am Freitag mitkommen möchte. „Joa und wohin?“- „das weiß ich leider auch nicht genau und auch nicht was wir dort machen werden…“. Hmm…sagte trotzdem zu. Wir wussten also dass in einem Dorf außerhalb von Vientiane irgendein Fest wegen Bäumen ist. Immerhin etwas was.
Am Freitag um 18Uhr saßen wir allesamt, Franzi auch, im Auto und fuhren etwa ½ Stunde aus Vientiane raus. Aufregend… Während der Fahrt erfuhren wir dann mehr. Es geht wohl darum, dass bei diesem Dorf ganz viel Waldfläche ab gerodet wurde. Da hier in Laos ein starker Geisterglaube besteht, sind sie der Meinung, dass dadurch die Geister missmutig und böse gestimmt wurden und sie nun wieder besänftigt werden müssen. Dazu das Fest, wo wir neue Bäume pflanzen.
Das eigentliche Fest begann erst am Samstag. Am Freitag fanden die Vorbereitungen dazu statt. War echt nett. Es war mitten im Wald. 1 überdachte Fläche zum schlafen, essen und wo auch am Samstag die Zeremonie statt fand, 1 Toilettenhäuschen, 1 einfache süße Küche, 1 Stromgenerator.
Uns wurde gezeigt wie der laotische Papayasalat gemacht wird. Sääb lai aber sehr scharf. Wobei der Vorteil am selber machen ist, dass man halt statt 3-5 Chilischoten nur 1- keine rein tut. So wird das Gesicht wenigstens nicht feuerrot und man kann noch was schmecken. Später am Abend haben wir auch ein kleines Lagerfeuer gemacht. Richtig gemütlich. Franzi haben wir ne Gitarre in die Hand gedrückt und sie trällerte uns ein paar schöne Lieder wo auch wir immer wieder einstimmten. Coooollll. Selbst das etwas Regen gefissele störte uns keineswegs.
Was uns alle verwunderte und stutzig machte war, dass ungewöhnlicher weise nicht ein Tropfen Alkohol floss!!! Kein einziger Schluck Bier! Echt das erste Mal, seid ich hier bin und auf nem Fest war, dass nichts getrunken wurde! Auch mal angenehm! Um 1Uhr lagen wa dann alle unterm Dach aufm Betonboden. Zum Glück hatte ich ne Decke mitgenommen! Doch gegen 2Uhr sind Sophie, Tanja und ich ins extra für uns aufgestellte Zelt abgehauen. Die Mücken und Viecher um uns herum waren einfach zu extrem. Im Zelt hat es dann zwar rein geregnet aber nungut, auch mal ganz lustig mit nassem Popo aufzuwachen und sich zu fragen ob bei einem selber noch alles ganz sauber ist…
Um 7 waren wir dann wieder auf den Beinen. Lao Frühstück, d.h. Nudelsuppe und anschließend begannen wir voller Elan die kleinen Bäumchen zu pflanzen. Mit gaaannnz vielen Kindern aus dem nahen Dorf. Anstrengend aber irgendwo auch eine Ehre. Um 10 kam dann eine ganze Busladung Mönche. 40 Stück!!! Krass was! Diese versammelten sich unter dem Dach und dann wurde gebetet etc. Dabei hatten zum Beispiel jeder von ihnen ein Stück weißen Faden in der Hand der mit dem der Anderen und mit einigen Bäumen verbunden war. Anschließend wurde den Mönchen Essen gereicht. Wir waren heute übrigens auch Fotoobjekt. Ja wir Falangs sind halt auch sehenswert. Echt lustig und die Mönche waren auch locker und gut drauf. Nachdem die Mönche fertig gegessen haben, konnten wir essen. Bambus, Föö, Fleisch,…echt mal wieder Auswahl. Die Mönche sind während dessen in den Wald und haben die Geister besänftigt, hehe.
Um 3 gings zurück in die Zivilisation. War schon anstrengend! Aber mal wieder super interessant! Bin froh mitgefahren zu sein!
(Fotos folgen noch...)
5/20/2009
Zwischen seminar mit Luang Prabang
hallo meine liebsten!
Vom 26.04.-3.05. war ich unterwegs im Norden. Hatten Zwischenseminar in Houay Xay. War echt ne schöne Woche. Das Seminar ging nur Dienstag und Mittwoch.
Am Sonntag morgen um 10uhr sind wir los. Hin sind wir über Thailand. Straßen um ein vielfaches besser und schneller. Um 13Uhr waren wir in Udon Thani. Das ist ne größere Stadt ca. 1Stunde bei uns nach der Grenze. Dort hatten wir dann die Wahl: Bus um 15, 17, oder 18 Uhr Richtung Houay Xay. Entschlossen uns für 18Uhr und sind ab ins Einkaufszentrum. Shopping!!! Echt groß gewesen und super günstig. Habe mich aber zum Glück zurück halten können! Um 18Uhr dann innen Bus. In Chiang Rai nochmal umsteigen. Allerdings haben wir uns für das letzte Stück in nen TukTuk gesetzt. War zwar noch ungemütlicher als der Bus aber es lohnte sich da wir statt 4Stunden nur noch 2brauchten. Dann hieß es noch mit Sack und Pack auf ein kleines Boot um auf die laotische Seite des Mekongs zu kommen. Und da war es auch schon 16Uhr. Aber geschafft!!! So langsam gewöhnt man sich an die langen Busfahrten!
Houay Xay ist echt nett! Klein aber fein. War mal echt schön die Anderen Verschollenen wieder zu sehen, die mit uns ausgereist sind. Jan lebt halt in Houay Xay (ganz im Norden) und Valle in Paxe (ganz im Süden). Die Beiden haben wir die letzten 5Monate nicht gesehen… Auch so wars echt nett. Hatte halt jeder seinen Projektplatz vorgestellt. War interessant mal zu hören, was die Anderen so den ganzen Tag treiben. Aber länger hätte es auch nicht sein müssen… Waren an einem Abend bei Tekla, einer Freiwilligen eingeladen. Sie hatte mit Laotinnen mega viel zu essen bereitgestellt und natürlich Laolao Schnaps und Bier. War echt lecker was die Laotinnen so gekocht haben. Für uns steht auch fest dass wir unbedingt noch nen Kochkurs machen müssen, oder wenigstens ein paar Rezepte bekommen! Man kann zwar nicht alles in Deutschland nachkochen, da es die Produkte entweder nicht gibt oder schweine teuer sind, aber ist interessant!
Am Donnerstagmorgen ging es dann wieder Richtung Vientiane. Tanja, Laura, Kevin, Martin, Jacob und ich entschlossen uns allerdings für eine andere Art zu reisen. 2Tage mitm Slowboot nach Luang Prabang. Echt cool. Erster Tag 7Stunden, Zweiter Tag 8. Ging aber total klar. Hatten überlegt entweder 1Tag mehr in Luang Prabang oder mitm Boot und die Entscheidung war gut. Man konnte richtig schön und gemütlich die tolle Landschaft betrachten. Echt traumhaft.
Am Freitag kamen wir gegen 17Uhr in Luang Prabang an. Tolle Stadt. War aber zu kurze Zeit um alles zu sehen. Muss ich also nochmal hin! Am Abend sind wir gemütlich essen gegangen, anschließend über den Nachtmarkt geschlendert und geschoppt und letztendes in ne Laodisco dancen. War echt lustig. Wollte erst nicht so richtig da ich voll müde war, aber war froh dass ich dann doch meinen Arsch mit bewegt habe.
Am nächsten Morgen haben wir alle erstmal ausgeschlafen und sind gegen 11 frühstücken gegangen. Dann etwas Sightseeing mit shoppingeinlagen und anschließender Massage. Echt schöner Tag gewesen. Doch ich werd denke ich doch nochmal die holprige Fahrt von 10-12Stunden Vientiane-Luang Prabang in kauf nehmen. Hab echt nicht viel gesehen und Elefantenreiten hat aus zeitlichen Gründen auch nicht hingehauen. Sind nämlich schon am Samstag Abend zurück. Um 19Uhr fuhr der Bus Richtung Vientiane. Leider! Aber immerhin habe ich etwas einen Eindruck bekommen! Und das Bootfahren war ja auch klasse.
Um 6Uhr hatte uns Vientiane zurück. War schon wieder ne laaannnggeee fahrt und teilweise habe ich doch Anfälle bekommen. War einfach mal wieder super ungemütlich. Vor allem wenn der Vordermann seinen Sitz nach hinten macht, der eigene aber kaputt ist und nicht nach hinten geht. Eng sag ich nur! Aber nun gut. Habs ja doch überlebt. Es lief zum Glück keine Thai-Lao Mukke und die Klimaanlage wurde auch nicht bis zum Gefrierpunkt herunter gefahren!
Sook dii and see you
Vom 26.04.-3.05. war ich unterwegs im Norden. Hatten Zwischenseminar in Houay Xay. War echt ne schöne Woche. Das Seminar ging nur Dienstag und Mittwoch.
Am Sonntag morgen um 10uhr sind wir los. Hin sind wir über Thailand. Straßen um ein vielfaches besser und schneller. Um 13Uhr waren wir in Udon Thani. Das ist ne größere Stadt ca. 1Stunde bei uns nach der Grenze. Dort hatten wir dann die Wahl: Bus um 15, 17, oder 18 Uhr Richtung Houay Xay. Entschlossen uns für 18Uhr und sind ab ins Einkaufszentrum. Shopping!!! Echt groß gewesen und super günstig. Habe mich aber zum Glück zurück halten können! Um 18Uhr dann innen Bus. In Chiang Rai nochmal umsteigen. Allerdings haben wir uns für das letzte Stück in nen TukTuk gesetzt. War zwar noch ungemütlicher als der Bus aber es lohnte sich da wir statt 4Stunden nur noch 2brauchten. Dann hieß es noch mit Sack und Pack auf ein kleines Boot um auf die laotische Seite des Mekongs zu kommen. Und da war es auch schon 16Uhr. Aber geschafft!!! So langsam gewöhnt man sich an die langen Busfahrten!
Houay Xay ist echt nett! Klein aber fein. War mal echt schön die Anderen Verschollenen wieder zu sehen, die mit uns ausgereist sind. Jan lebt halt in Houay Xay (ganz im Norden) und Valle in Paxe (ganz im Süden). Die Beiden haben wir die letzten 5Monate nicht gesehen… Auch so wars echt nett. Hatte halt jeder seinen Projektplatz vorgestellt. War interessant mal zu hören, was die Anderen so den ganzen Tag treiben. Aber länger hätte es auch nicht sein müssen… Waren an einem Abend bei Tekla, einer Freiwilligen eingeladen. Sie hatte mit Laotinnen mega viel zu essen bereitgestellt und natürlich Laolao Schnaps und Bier. War echt lecker was die Laotinnen so gekocht haben. Für uns steht auch fest dass wir unbedingt noch nen Kochkurs machen müssen, oder wenigstens ein paar Rezepte bekommen! Man kann zwar nicht alles in Deutschland nachkochen, da es die Produkte entweder nicht gibt oder schweine teuer sind, aber ist interessant!
Am Donnerstagmorgen ging es dann wieder Richtung Vientiane. Tanja, Laura, Kevin, Martin, Jacob und ich entschlossen uns allerdings für eine andere Art zu reisen. 2Tage mitm Slowboot nach Luang Prabang. Echt cool. Erster Tag 7Stunden, Zweiter Tag 8. Ging aber total klar. Hatten überlegt entweder 1Tag mehr in Luang Prabang oder mitm Boot und die Entscheidung war gut. Man konnte richtig schön und gemütlich die tolle Landschaft betrachten. Echt traumhaft.
Am Freitag kamen wir gegen 17Uhr in Luang Prabang an. Tolle Stadt. War aber zu kurze Zeit um alles zu sehen. Muss ich also nochmal hin! Am Abend sind wir gemütlich essen gegangen, anschließend über den Nachtmarkt geschlendert und geschoppt und letztendes in ne Laodisco dancen. War echt lustig. Wollte erst nicht so richtig da ich voll müde war, aber war froh dass ich dann doch meinen Arsch mit bewegt habe.
Am nächsten Morgen haben wir alle erstmal ausgeschlafen und sind gegen 11 frühstücken gegangen. Dann etwas Sightseeing mit shoppingeinlagen und anschließender Massage. Echt schöner Tag gewesen. Doch ich werd denke ich doch nochmal die holprige Fahrt von 10-12Stunden Vientiane-Luang Prabang in kauf nehmen. Hab echt nicht viel gesehen und Elefantenreiten hat aus zeitlichen Gründen auch nicht hingehauen. Sind nämlich schon am Samstag Abend zurück. Um 19Uhr fuhr der Bus Richtung Vientiane. Leider! Aber immerhin habe ich etwas einen Eindruck bekommen! Und das Bootfahren war ja auch klasse.
Um 6Uhr hatte uns Vientiane zurück. War schon wieder ne laaannnggeee fahrt und teilweise habe ich doch Anfälle bekommen. War einfach mal wieder super ungemütlich. Vor allem wenn der Vordermann seinen Sitz nach hinten macht, der eigene aber kaputt ist und nicht nach hinten geht. Eng sag ich nur! Aber nun gut. Habs ja doch überlebt. Es lief zum Glück keine Thai-Lao Mukke und die Klimaanlage wurde auch nicht bis zum Gefrierpunkt herunter gefahren!
Sook dii and see you
5/09/2009
4/20/2009
PII MAI und THAILAND
PII MAI und THAILAND
Vom 14.-16.04 Ist das laotische Neujahr, "Lao Pii Mai". In den Meisten Arbeitsstellen(so wie bei mir auch) wird’s so gemacht, dass man an den 2 Samstagen zuvor arbeiten geht(oder auch nicht) und so dann die ganze Woche frei hat. Ich war ein bisschen am hin und her schwanken… Das laotische Neujahr erlebt auch nicht jeder.
Bin am Dienstag die Woche zuvor bin ich mit welchen aus dem Büro in ein anderen Office in der Mittagszeit gefahren. Dort war eine pii mai Feier- Party. Mit Essen und Tanz…und Bier…um 12Uhr Ortszeit! Als wir um 15Uhr zurück in unser Office fuhren war ich pitsche Nass! Bis auf die Unterhose! Das laotische Neujahr wird so begrüßt, dass man sich sozusagen eine Wasserschlacht, die von „morgens bis abends“ andauert, aussetzt und das die ganze Woche lang. Mit Wasserkannen, Schläuchen, Wasserpistolen und ähnlichem. Wobei man anschließend noch mit Babypuder geschossen wird! Heheh… Und das durch die gesamte Stadt. Ja und so wurde man auf der Feier auch mit Schlauch und Kannen begossen (bei Weißen machts natürlich am meisten Spaß) und hab meine Wangen dick mit Babypuder beklatscht bekommen… zum Glück sahen alle so aus und es machte richtig Spaß! Es bringt Glück!
Da ich also diese Woche frei hatte entschloss ich mich dann doch mehr oder weniger spontan mit 4 anderen Freiwilligen vom DED für eine Woche nach Thailand zu fahren! Hatte mehr lust auf chilligen Strandurlaub, wobei ich nicht dran dachte dass die Thais auch lao pii mai feiern.
Fing alles sehr heikel für mich an. Hatte ja später gebucht als die Anderen. Sind dann in den Bus nach Bangkok eingestiegen, zeigten unser Ticket und ich musste wieder raus weil ich wohl nen anderen Bus hatte. Das war ja noch nicht so schlimm da wir davon ausgingen dass ich an der Grenze dann mit ihnen in den weiterführenden Bus nach Bangkok einsteige. Fehlanzeige! Ich wurde in nen Bus gewiesen wo die Anderen nicht drinne waren. Auch nicht so schlimm... fuhr ich halt die 11Std alleine. Zum Glück wusste ich, wo ihr Bus in Bangkok halten soll bzw. wo sie aussteigen wollen. Stieg dann da um 6 Uhr auch aus. Doch nirgends eine Spur von ihnen...Anrufen ging nicht, da unsere Karten hier nicht funktionieren! So irrte ich dort alleine am Busbahnhof rum und suchte sie... vergeblich... logisch, denn es ist ja nicht Vientiane oder irgendeine andere Pipistadt. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben sie zu finden. Habe mir nen Stadtplan von Bangkok gekauft um schon mal nach einem Hotel zu schauen. Wusste dummerweise auch nicht mehr den Namen der Insel wo wir hin wollten! Hab mir dann gedacht, zur Not mache ich Bangkok Urlaub und schau evtl ob ich nen Flug früher nach Hause bekomme. So saß ich da einsam und verlassen. Und wer hätte es gedacht: plötzlich erblickte ich Nadine und den Rest!!! Gott sei Dank. Dann konnte ich meine Tränen auch nicht mehr aufhalten. Manmanman war das was… gut dass doch noch alles gut gegangen ist!
Da es da schon 8uhr war, haben wir keinen Platz mehr im Bus bekommen. und so sind wir zu 5. ins Taxi! War auch recht angenehm und nur 5euro teurer circa. Nach weiteren 6Std fahrt waren wir an der Fähre und fuhren auf Koh Chang Island!!! Jippi. Fanden auch schnell nette Bungalows, hatten ja nichts gebucht.
Die Insel ist ein Traum. Landschaft noch ein richtiger Urwald!!! Haben uns mal einen Tag einen Roller geliehen und sind was rumgedüst. Gar nicht so einfach, da es echt krass bergauf und bergab geht! Aber lustig. Gefährlich war allerdings, dass ja pii mai gefeiert wurde und wenn man die einzige Straße entlang fuhr, wurde man wohl oder übel nass. Nass sein ist bei den Temperaturen ja nicht schlimm, aber während der Fahrt das Wasser volleölle abzubekommen ist nicht gerade gut… haben wa aber überlebt!
Ansonsten hieß es: Bikini an und ab an den Strand. Lagen aber eigentlich, wenn möglich nur im Schatten, da es echt heiß war! Abends war „Buked“ time. Das ist ein kleines Eimerchen wo man Cocktails rein bekommt. Ganz schön heftig, wobei ich echt die liebste von uns Mädels war!
Am Sonntag mussten wir dann leider zurück in Richtung Alltag. Sind morgens um 7Uhr von einem Minibus abgeholt worden und direkt zum Flughafen nach Bangkok gebracht worden. Sehr angenehm. Eigentlich wollten wir ganz normal mitm Bus hoch nach Bangkok aber dann hätten wir unseren Flug nicht bekommen. Zurück gönnten wir uns nämlich den Luxus zu fliegen! Um 20Uhr war ich dann wieder zu hause! Und total im Sack…hehe.
War echt ein geiler Urlaub!!!!
Ein Hoch auf die Piraten...
Vom 14.-16.04 Ist das laotische Neujahr, "Lao Pii Mai". In den Meisten Arbeitsstellen(so wie bei mir auch) wird’s so gemacht, dass man an den 2 Samstagen zuvor arbeiten geht(oder auch nicht) und so dann die ganze Woche frei hat. Ich war ein bisschen am hin und her schwanken… Das laotische Neujahr erlebt auch nicht jeder.
Bin am Dienstag die Woche zuvor bin ich mit welchen aus dem Büro in ein anderen Office in der Mittagszeit gefahren. Dort war eine pii mai Feier- Party. Mit Essen und Tanz…und Bier…um 12Uhr Ortszeit! Als wir um 15Uhr zurück in unser Office fuhren war ich pitsche Nass! Bis auf die Unterhose! Das laotische Neujahr wird so begrüßt, dass man sich sozusagen eine Wasserschlacht, die von „morgens bis abends“ andauert, aussetzt und das die ganze Woche lang. Mit Wasserkannen, Schläuchen, Wasserpistolen und ähnlichem. Wobei man anschließend noch mit Babypuder geschossen wird! Heheh… Und das durch die gesamte Stadt. Ja und so wurde man auf der Feier auch mit Schlauch und Kannen begossen (bei Weißen machts natürlich am meisten Spaß) und hab meine Wangen dick mit Babypuder beklatscht bekommen… zum Glück sahen alle so aus und es machte richtig Spaß! Es bringt Glück!
Da ich also diese Woche frei hatte entschloss ich mich dann doch mehr oder weniger spontan mit 4 anderen Freiwilligen vom DED für eine Woche nach Thailand zu fahren! Hatte mehr lust auf chilligen Strandurlaub, wobei ich nicht dran dachte dass die Thais auch lao pii mai feiern.
Fing alles sehr heikel für mich an. Hatte ja später gebucht als die Anderen. Sind dann in den Bus nach Bangkok eingestiegen, zeigten unser Ticket und ich musste wieder raus weil ich wohl nen anderen Bus hatte. Das war ja noch nicht so schlimm da wir davon ausgingen dass ich an der Grenze dann mit ihnen in den weiterführenden Bus nach Bangkok einsteige. Fehlanzeige! Ich wurde in nen Bus gewiesen wo die Anderen nicht drinne waren. Auch nicht so schlimm... fuhr ich halt die 11Std alleine. Zum Glück wusste ich, wo ihr Bus in Bangkok halten soll bzw. wo sie aussteigen wollen. Stieg dann da um 6 Uhr auch aus. Doch nirgends eine Spur von ihnen...Anrufen ging nicht, da unsere Karten hier nicht funktionieren! So irrte ich dort alleine am Busbahnhof rum und suchte sie... vergeblich... logisch, denn es ist ja nicht Vientiane oder irgendeine andere Pipistadt. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben sie zu finden. Habe mir nen Stadtplan von Bangkok gekauft um schon mal nach einem Hotel zu schauen. Wusste dummerweise auch nicht mehr den Namen der Insel wo wir hin wollten! Hab mir dann gedacht, zur Not mache ich Bangkok Urlaub und schau evtl ob ich nen Flug früher nach Hause bekomme. So saß ich da einsam und verlassen. Und wer hätte es gedacht: plötzlich erblickte ich Nadine und den Rest!!! Gott sei Dank. Dann konnte ich meine Tränen auch nicht mehr aufhalten. Manmanman war das was… gut dass doch noch alles gut gegangen ist!
Da es da schon 8uhr war, haben wir keinen Platz mehr im Bus bekommen. und so sind wir zu 5. ins Taxi! War auch recht angenehm und nur 5euro teurer circa. Nach weiteren 6Std fahrt waren wir an der Fähre und fuhren auf Koh Chang Island!!! Jippi. Fanden auch schnell nette Bungalows, hatten ja nichts gebucht.
Die Insel ist ein Traum. Landschaft noch ein richtiger Urwald!!! Haben uns mal einen Tag einen Roller geliehen und sind was rumgedüst. Gar nicht so einfach, da es echt krass bergauf und bergab geht! Aber lustig. Gefährlich war allerdings, dass ja pii mai gefeiert wurde und wenn man die einzige Straße entlang fuhr, wurde man wohl oder übel nass. Nass sein ist bei den Temperaturen ja nicht schlimm, aber während der Fahrt das Wasser volleölle abzubekommen ist nicht gerade gut… haben wa aber überlebt!
Ansonsten hieß es: Bikini an und ab an den Strand. Lagen aber eigentlich, wenn möglich nur im Schatten, da es echt heiß war! Abends war „Buked“ time. Das ist ein kleines Eimerchen wo man Cocktails rein bekommt. Ganz schön heftig, wobei ich echt die liebste von uns Mädels war!
Am Sonntag mussten wir dann leider zurück in Richtung Alltag. Sind morgens um 7Uhr von einem Minibus abgeholt worden und direkt zum Flughafen nach Bangkok gebracht worden. Sehr angenehm. Eigentlich wollten wir ganz normal mitm Bus hoch nach Bangkok aber dann hätten wir unseren Flug nicht bekommen. Zurück gönnten wir uns nämlich den Luxus zu fliegen! Um 20Uhr war ich dann wieder zu hause! Und total im Sack…hehe.
War echt ein geiler Urlaub!!!!
Ein Hoch auf die Piraten...
3/24/2009
Mami zu Besuch!!!!
Am 3.März um 13.30 Ortszeit konnte ich endlich Mama in die Arme schließen! Man tat das gut!!! Haben uns natürlich riesig gefreut!
Die insgesamt 13 Tage gingen natürlich viiieeelll zu schnell um, wie das immer so ist, wenn man Urlaub hat. Und es war sooooo wunderschön!
Mama ist in einem Guesthouse untergekommen, welches direkt im Zentrum am Nam Phou Brunnen lag, was auch nicht so weit von mir entfernt ist.
Tjoa was haben wir alles gemacht? Eigentlich all das, und noch mehr, was ich in den letzten Monaten gemacht habe! Mama musste natürlich alles in und um Vientiane zu Gesicht bekommen! Versuchs mal ein bisschen aufzulisten…
Am Dienstag haben wir uns erstmal einen schönen Tag am Pool vom Sengdara Fitnessstudio gemacht. So richtig schön relaxen nach dem anstrengenden Flug. Tat auch mir end gut! Wobei schwimmen für mich nicht so gut war, da ich mir die Woche zuvor erneut ein Asia Tattoo an der Wade zugezogen habe und da der Kontakt mit Wasser nicht so prickelnd ist. Aber nunja.
Am Donnerstag sind wir dann mitm Moped durch ganz Vientiane gedüst und haben sightseeing gemacht. Erst mal zum Tat Luang. Dort die riesige goldene Stupa und das Gelände bestaunt. Dann vorbei am Denkmal des unbekannten Soldaten und am Armeemuseum. In letzteres sind wir einfach mitm Roller rein, wo wir dann am Abend im Reiseführer nachgelesen haben, dass dort der Zugang für die Öffentlichkeit untersagt ist. Naja hat uns keiner vertrieben, hehe… Anschließend sind wir in den Talat Sao, was für Mama natürlich überwältigend war. Dort wird inem erstmal die gaaannnzz andere Kultur bewusst! Gegen Abend besuchten wir das Wat Si Saket und Wat Ho Pha Khao. In den beiden war ich auch noch nicht drinne. Echt schöne Tempelanlagen. Dann natürlich auch ein Zwischenstopp für ein Foto mit dem Präsidentenpalast und die Straße rauf zum Patu Xay. Am Freitag haben wir einen Ausflug in den Buddha- Park gemacht. Das war ein Erlebnis. Eigentlich wollten wir mit einem öffentlichen Bus vom Talat aus fahren. Den haben wir dann aber verpasst. Zwei Amerikanerinnen ging es gleich und so taten wir uns zusammen und setzten uns in ein Tuktuk. 1Std. holperdipolta. Der Buddhapark ist echt schön und sehr beeindruckend! Klein aber fein. Am Nachmittag zurück und hoch auf den Patu Xay Bogen. Hatte ich vorher auch noch nicht gemacht und man hat echt eine schöne Aussicht auf Vientiane! Und dann, war ja schon anstrengend, gönnten wir uns eine Hair Spa im IV. Hmmm…göttlich. Und das war die beste Vorbereitung für die Hochzeit auf die wir am nächsten Tag eingeladen waren.
Das war richtig toll! Der Bruder von Linda, Kevins laotischer Freundin, feierte Hochzeit. Sie holten uns um 8Uhr zur Bassi ab bei ihnen zu Hause ab. Die Braut und der Bräutigam haben je separat mit ihrer Familie eine Bassi, wo man ihnen viel Glück usw. wünscht. Anschließend gibt’s Essen. Dann werden die Beiden zusammengeführt und erneut findet eine Bassi statt, wo sie dann sozusagen verheiratet werden. Dauer alles ziemlich lange, ist aber voll interessant und schön. Anschließend wird erneut zusammen gegessen. Wir sind dann so gegen 15Uhr abgehauen. War ja auch lang genug. Am Abend wäre dann eigentlich noch eine Feier gewesen, so wie man das von Deutschland kennt. Dort sind Mama und ich aber nicht mehr hin.
Am Montag war Thailand angesagt! Das war auch ein schöner Trip. Hin mitm öffentlichen Bus, was für mich auch das erste Mal war. Dort haben wir schon schön eingekauft…doch dann kam die Rechnung an der Grenze zurück nach Deutschland, die wir nicht bedacht hatten. Mama musste erneut 30$ für die Einreise nach Laos bezahlen, obwohl sie ja schon bei ihrer Einreise am Flughafen für das Touristenvisum zahlen musst. Ich habe ja ein Reentree- Visum, sodass es für mich umsonst war. Naja, so wurde die billige Einkaufsfreude wieder verdrängt, da so der Spaß ja schon teuer war. Aber nunja, so kann sie sagen dass sie in Thailand war, hehe!
Am Dienstagmorgen hat mich Mama zu Hause überrascht. Sie ist zu Fuß vom Guesthouse bis zu mir gelaufen, was schon ein Stück ist! Stand dann vor meiner Türe und brauchte einige Zeit bis sie mich wach bekommen hat, damit ich ihr die Türe öffnen konnte. Haben einen schönen Ausflug zum Wasserfall, außerhalb von Vientiane gemacht. Eine 3/4Sd. Aufm Moped. Man tat mir mein Po weh. Aber es hat sich natürlich gelohnt. Vor allem konnte Mami so einen kleinen Einblick vom „wirklichen“ Laos bekommen, der Landschaft etc. Auch wenn der Wasserfall im Moment nicht wirklich ein Wasserfall ist, da es sehr trocken und heiß ist, ist die Anlage an sich super schön und völlig Menschen leer! Juhuu und am Mittwoch ist endlich das Paket, welches im Januar auf Reisen geschickt wurde, hier in Vientiane angekommen! So konnte Mama mal sehen, wie ich das immer abhole etc…
Am Donnerstag haben wir einen Tagesausflug zum Nam Ngum Stausee etwa 100km entfernt von Vientiane gemacht. Teuer aber schön! Waren nur wir beide, hatten einen Fahrer und einen Reiseführer! Luxus pur sage ich nur! Unterwegs haben wir noch eine Salzfabrik und einen Insektenmarkt besucht. Letzteres war echt irgendwie ihhh…aber nungut warum sollen Maden und co nicht auch schmecken? Nur weil wir Wessis diesen Anblick nicht gewöhnt sind! Ich denke mal dass so einige sagen würden „Hmmm lecker!“ wenn sie nicht wissen was es ist!
Am Freitag hieß es dann nochmal: „Poolgammel“!!! und Massage! Am Abend habe ich dann bei Mami geschlafen! Schöööönn, neben ihr im Bett zu Pupsen! Allerdings war nichts mit Ausschlafen. Nein nicht weil Mama so ein Frühaufsteher ist oder ich so ein Langschläfer….wir sind um 5Uhr aufgestanden um auf die halb toten Straßen von Vientiane zu gehen, um bei den Opfergängen der Mönche teilzunehmen. Diese gehen morgens vor Sonnenaufgang durch die Straßen und bekommen in ihre Opferschafen von den Bewohnern u.a. Reisspenden. Haben es dann auch tatsächlich gesehen und auch ich habe mich hinzu gehockt! War schon ein Erlebnis was man gesehen haben muss! Interessant! Tja und am Abend war bei uns dicke Hausparty! Wg Party mit gleichzeitiger Geburtstagsparty von Laura. War echt schön.
Sonntag hieß es dann wieder Abschied nehmen!!! Voll doooooffff! Wäre natürlich am liebsten mit in den Flieger zu euch nach Deutschland gestiegen!
So Mamili! Habe ich noch etwas vergessen?
Jetzt geht hier wieder der Alltag weiter! Wie daheim wahrscheinlich auch… naja bald, im April, ist „Pii mai“, das laotische Neujahrsfest. Da haben wir wieder ein paar Tage frei! Jippi!
Die insgesamt 13 Tage gingen natürlich viiieeelll zu schnell um, wie das immer so ist, wenn man Urlaub hat. Und es war sooooo wunderschön!
Mama ist in einem Guesthouse untergekommen, welches direkt im Zentrum am Nam Phou Brunnen lag, was auch nicht so weit von mir entfernt ist.
Tjoa was haben wir alles gemacht? Eigentlich all das, und noch mehr, was ich in den letzten Monaten gemacht habe! Mama musste natürlich alles in und um Vientiane zu Gesicht bekommen! Versuchs mal ein bisschen aufzulisten…
Am Dienstag haben wir uns erstmal einen schönen Tag am Pool vom Sengdara Fitnessstudio gemacht. So richtig schön relaxen nach dem anstrengenden Flug. Tat auch mir end gut! Wobei schwimmen für mich nicht so gut war, da ich mir die Woche zuvor erneut ein Asia Tattoo an der Wade zugezogen habe und da der Kontakt mit Wasser nicht so prickelnd ist. Aber nunja.
Am Donnerstag sind wir dann mitm Moped durch ganz Vientiane gedüst und haben sightseeing gemacht. Erst mal zum Tat Luang. Dort die riesige goldene Stupa und das Gelände bestaunt. Dann vorbei am Denkmal des unbekannten Soldaten und am Armeemuseum. In letzteres sind wir einfach mitm Roller rein, wo wir dann am Abend im Reiseführer nachgelesen haben, dass dort der Zugang für die Öffentlichkeit untersagt ist. Naja hat uns keiner vertrieben, hehe… Anschließend sind wir in den Talat Sao, was für Mama natürlich überwältigend war. Dort wird inem erstmal die gaaannnzz andere Kultur bewusst! Gegen Abend besuchten wir das Wat Si Saket und Wat Ho Pha Khao. In den beiden war ich auch noch nicht drinne. Echt schöne Tempelanlagen. Dann natürlich auch ein Zwischenstopp für ein Foto mit dem Präsidentenpalast und die Straße rauf zum Patu Xay. Am Freitag haben wir einen Ausflug in den Buddha- Park gemacht. Das war ein Erlebnis. Eigentlich wollten wir mit einem öffentlichen Bus vom Talat aus fahren. Den haben wir dann aber verpasst. Zwei Amerikanerinnen ging es gleich und so taten wir uns zusammen und setzten uns in ein Tuktuk. 1Std. holperdipolta. Der Buddhapark ist echt schön und sehr beeindruckend! Klein aber fein. Am Nachmittag zurück und hoch auf den Patu Xay Bogen. Hatte ich vorher auch noch nicht gemacht und man hat echt eine schöne Aussicht auf Vientiane! Und dann, war ja schon anstrengend, gönnten wir uns eine Hair Spa im IV. Hmmm…göttlich. Und das war die beste Vorbereitung für die Hochzeit auf die wir am nächsten Tag eingeladen waren.
Das war richtig toll! Der Bruder von Linda, Kevins laotischer Freundin, feierte Hochzeit. Sie holten uns um 8Uhr zur Bassi ab bei ihnen zu Hause ab. Die Braut und der Bräutigam haben je separat mit ihrer Familie eine Bassi, wo man ihnen viel Glück usw. wünscht. Anschließend gibt’s Essen. Dann werden die Beiden zusammengeführt und erneut findet eine Bassi statt, wo sie dann sozusagen verheiratet werden. Dauer alles ziemlich lange, ist aber voll interessant und schön. Anschließend wird erneut zusammen gegessen. Wir sind dann so gegen 15Uhr abgehauen. War ja auch lang genug. Am Abend wäre dann eigentlich noch eine Feier gewesen, so wie man das von Deutschland kennt. Dort sind Mama und ich aber nicht mehr hin.
Am Montag war Thailand angesagt! Das war auch ein schöner Trip. Hin mitm öffentlichen Bus, was für mich auch das erste Mal war. Dort haben wir schon schön eingekauft…doch dann kam die Rechnung an der Grenze zurück nach Deutschland, die wir nicht bedacht hatten. Mama musste erneut 30$ für die Einreise nach Laos bezahlen, obwohl sie ja schon bei ihrer Einreise am Flughafen für das Touristenvisum zahlen musst. Ich habe ja ein Reentree- Visum, sodass es für mich umsonst war. Naja, so wurde die billige Einkaufsfreude wieder verdrängt, da so der Spaß ja schon teuer war. Aber nunja, so kann sie sagen dass sie in Thailand war, hehe!
Am Dienstagmorgen hat mich Mama zu Hause überrascht. Sie ist zu Fuß vom Guesthouse bis zu mir gelaufen, was schon ein Stück ist! Stand dann vor meiner Türe und brauchte einige Zeit bis sie mich wach bekommen hat, damit ich ihr die Türe öffnen konnte. Haben einen schönen Ausflug zum Wasserfall, außerhalb von Vientiane gemacht. Eine 3/4Sd. Aufm Moped. Man tat mir mein Po weh. Aber es hat sich natürlich gelohnt. Vor allem konnte Mami so einen kleinen Einblick vom „wirklichen“ Laos bekommen, der Landschaft etc. Auch wenn der Wasserfall im Moment nicht wirklich ein Wasserfall ist, da es sehr trocken und heiß ist, ist die Anlage an sich super schön und völlig Menschen leer! Juhuu und am Mittwoch ist endlich das Paket, welches im Januar auf Reisen geschickt wurde, hier in Vientiane angekommen! So konnte Mama mal sehen, wie ich das immer abhole etc…
Am Donnerstag haben wir einen Tagesausflug zum Nam Ngum Stausee etwa 100km entfernt von Vientiane gemacht. Teuer aber schön! Waren nur wir beide, hatten einen Fahrer und einen Reiseführer! Luxus pur sage ich nur! Unterwegs haben wir noch eine Salzfabrik und einen Insektenmarkt besucht. Letzteres war echt irgendwie ihhh…aber nungut warum sollen Maden und co nicht auch schmecken? Nur weil wir Wessis diesen Anblick nicht gewöhnt sind! Ich denke mal dass so einige sagen würden „Hmmm lecker!“ wenn sie nicht wissen was es ist!
Am Freitag hieß es dann nochmal: „Poolgammel“!!! und Massage! Am Abend habe ich dann bei Mami geschlafen! Schöööönn, neben ihr im Bett zu Pupsen! Allerdings war nichts mit Ausschlafen. Nein nicht weil Mama so ein Frühaufsteher ist oder ich so ein Langschläfer….wir sind um 5Uhr aufgestanden um auf die halb toten Straßen von Vientiane zu gehen, um bei den Opfergängen der Mönche teilzunehmen. Diese gehen morgens vor Sonnenaufgang durch die Straßen und bekommen in ihre Opferschafen von den Bewohnern u.a. Reisspenden. Haben es dann auch tatsächlich gesehen und auch ich habe mich hinzu gehockt! War schon ein Erlebnis was man gesehen haben muss! Interessant! Tja und am Abend war bei uns dicke Hausparty! Wg Party mit gleichzeitiger Geburtstagsparty von Laura. War echt schön.
Sonntag hieß es dann wieder Abschied nehmen!!! Voll doooooffff! Wäre natürlich am liebsten mit in den Flieger zu euch nach Deutschland gestiegen!
So Mamili! Habe ich noch etwas vergessen?
Jetzt geht hier wieder der Alltag weiter! Wie daheim wahrscheinlich auch… naja bald, im April, ist „Pii mai“, das laotische Neujahrsfest. Da haben wir wieder ein paar Tage frei! Jippi!
3/21/2009
http://picasaweb.google.de/ines111285/MamiZuBesuch?feat=directlink
hier schonmal ein paar Pics zum Besuch von mama!
Blog folgt noch
hier schonmal ein paar Pics zum Besuch von mama!
Blog folgt noch
3/01/2009
K-A-M-B-O-D-S-C-H-A (13. - 22.02.09)
Ja jetzt ist wieder alles vorbei! Die schönen Sachen wie Urlaub gehen natürlich wieder viel zu schnell um… Aber so ist es halt. Sooo wo fang ich mal an zu berichten?
Also am Freitag den 13.02. ging Lauras und mein Flieger pünktlich um 10.20Uhr rüber nach Phnom Penh, Kambodscha. Nur eine Stunde Flug, was ganz chillig war. Als wir den Flughafen verließen, wurden wir direkt von einer Horde TukTuk und Motofahrern überfallen (Diese Motos sind praktisch Mopedtaxis. Können 2Personen mitnehmen und man kommt schneller voran als mitm Tuktuk.).Das war echt super nervig und ganz anders als in Laos und war nicht nur am Flughafen so. Egal ob wir aus einem Geschäft kamen, aus dem Bus ausstiegen oder sonstiges, sie standen direkt bereit, so dass wir noch nicht mal aussteigen konnten… Echt heftig…
Nach etwas suchen fanden wir die Wohnung von Anna, einer weltwärts Freiwilligen in Kambodscha, die wir auf dem Vorbereitungsseminar in Deutschland kennen gelernt hatten. Hatten schon ne lange Zeit zu warten, da sie bis 17Uhr arbeiten musste und wir mit unseren Rucksäcken nicht durch die city wollten. So tranken wir uns gemütlich nen Kaffee und warteten anschließend vor ihrer Wohnung.
Am nächsten Morgen, also Samstag, hieß es dann: Sehenswürdigkeiten. Muss auch sein. Hatten dann aber noch genügend Zeit um etwas zu shoppen!!! Am Abend waren wir mit noch anderen Freiwilligen lecker essen. Als wir wieder in Annas Wohnung waren, schlug uns Sascha vor, nochmal mit uns mitm Moped durch die Phnom Penher Nacht zu fahren. Dieses Angebot schlugen wir natürlich nicht ab. Hier gilt übrigens auch wie in Laos: so viele aufs Moped drauf wies passt! War echt cool die Stadt nochmal von einer anderen Seite zu sehen und Sascha zeigte und noch ein paar Sehenswürdigkeiten.
Am Sonntag gings dann um 7Uhr weiter nach Siem Riep. 6Stunden Fahrt. Aber nach dem Tripp nach Oudomxay war das ja nichts. Und so haben wir schön die kambodschanische Landschaft betrachten können. Ist alles total flach und man kann Kilometer weit sehen. Auch viel grün und zum Teil idyllisch aber auch sehr dreckig. Und ich muss sagen, dass ich Laos um einiges schöner finde. Auch bei den Pausen, die der Busfahrer einlegte, wurde man direkt angequatscht „Sister, sister, Banana…?“ Dort waren dann meist Kinder, die versuchten, fritierte Bananen oder Spinnen an den Mann zu bringen. Beim Aussteigen aus dem Bus, hieß es wieder Stress pur. Wir konnten echt kaum aussteigen und unser Gepäck entgegen nehmen, da wir direkt umzingelt waren von hecktischen, nervigen Tuktuk- Motofahrern. Vor allem lassen sie einfach nicht locker. Auch wenn man ihnen drei Mal sagt man braucht keins, wollen sies nicht raffen und fragen wieso nicht? wohin geht ihr? vielleicht später? Manmanman…
Sind dann im Guesthouse Jasmin untergekommen. Ganz nett und schön. Haben uns aber nur schnell frisch gemacht und umgezogen und sind weiter nach Ankor Wat. Hatten einen persönlichen Taxi Tuktuk-Fahrer. Das ist wohl so, dass man für 10$ den Fahrer von Sonnenaufgang bis Untergang hat und der einen durch die riesige Anlage von Ankor fährt. Ist halt zu groß um zu Fuß zu gehen um die verschiedenen Wats zu betrachten. Zunächst waren wir im „Tempel von Ankor“. Schon beeindruckend. Riesig groß und schön. Für Kinder eine einmalige Anlage zum verstecken spielen! Anschließend „Ankor Thom“ und „Ta Prohm“. Wobei ich letzteres am besten fand. Das ist ein Wat, welches sozusagen von den Bäumen beherrscht wird. Bäume sind im Laufe der Zeit um, auf, zwischen den Ruinen gewachsen und umschlingen sie mit ihren dicken Wurzeln. Echt gigantisch. Mehr konnten wir nicht mehr besichtigen. Um alle Tempel zu sehen bräuchte man mehrere Tage. Aber es reichte uns auch…
Am Montag gings dann um 6Uhr weiter nach Sienoville, in den Süden ans Meer. 10 ½ Stunden Fahrt. Doch wir hatten Platz satt! Jeder 2Sitze für sich, was natürlich übelst geil war. Um 17.30Uhr kamen wir schließlich an und erblickten das Meer. Schhhöööööönnnn! Hatten uns auch ein Guesthouse direkt am Meer gesucht, da wir am nächsten Morgen mit einem Boot nach „Bamboo Island“ sind. Das ist eine kleine Insel etwa 1Stunde Fahrt. Sie ist noch absolut nicht beherrscht von dem Touristenboom am Festland. 2 „Bungalowanlagen“, allerdings nicht wirklich Anlagen. Unterwegs zur Insel bekamen wir die Gelegenheit für eine kleine Schnorcheleinlage. Ist aber scheinbar nicht wirklich etwas für mich, da ich ständig das Gefühl hatte zu ersticken. Trotzdem schön.
Wir hatten Glück, dass noch eine kleine Hütte vom „Koh-ru“ frei war. Echt einmalig! 10kleine Holzhütten, 3Schritte dann ist man im Meer, eine Strandbar, und ein „Schlafsaal“, wo mehrere Reisende zusammen übernachten können, was etwas günstiger ist. Wir gönnten uns aber das kleine Häuschen. Passten gerade mal 2Betten rein. Toilette und Dusche war draußen für die Allgemeinheit. Voll fett und unbeschreiblich! Wie von Fotos, oder Karibik… weißer Strand… man liegt in der Sonne, schaut nach links und rechts und keiner weit und breit zu sehen. Ist schon etwas anderes als wenn einer neben dem anderen gequetscht ist! Wie auf einer anderen Welt. Kamen zwar täglich von 11Uhr bis 14Uhr Tagesausflügler, aber als diese wieder weg waren (und das Paradies betrampelt hatten) hatten wir wieder unsere idyllische Ruhe. Auch die Besitzer sehr freundlich und freundschaftlich. Jaja, locker locker.
Morgens aufstehen mit Meeresrauschen, auf die kleine Verrander gehen, Zähne putzen mit Wasser aus der Flasche, schnell Bikini an und ab ins Meer. Dann in der Sonne liegen. Wie schon gesagt, man kommt sich vor als sei man vollkommen alleine. Hin und wieder huschen kleine, kaum sichtbare Krebse über den Sand. Hehe da hatte ich es auch mal einen Mittag, dass ich mein Handtuch wohl auf ein Krebsloch ausgebreitet hatte. Plötzlich bemerkte ich immer wieder ein zwicken und titschen in meinen Rücken. Da wollte der Krebs aus seinem Loch… Gegen 12Uhr, wo es dann einfach zu heiß wird haben wir uns etwas in die Strandbar gechillt und dort gemütlich was getrunken und gelesen. Anschließend weiter in die Sonne oder den langen weißen Sandstrand entlang schlendern, Muscheln sammeln und die unbeschreibliche Aussicht genießen. Das Wasser hatte übrigens Badewannentemperatur… also nicht wirklich abkühlend, aber glasklar! Abends saßen wir ab 18Uhr wieder in der Strandbar des Koh-ru (viel Auswahl hat man dort ja nun nicht!), aßen, chillten und genossen es einfach, an diesem Ort zu sein! Ja so ging es dann bis Freitag. Da mussten wir leider um 14Uhr die Insel verlassen. Echt schade. Aber nunja, irgendwann musste es ja vorbei sein was. Ich kann diese Tage einfach nicht in Worte fassen… Fotos können es auch nicht richtig wiedergeben bzw. festhalten, aber besser!
Am Festland war dann wieder Stress angesagt. Lärm, Dreck, Tuktuk Fahrer… Mussten dann noch eine Nacht in Sienoville bleiben, da die Busabfahrtzeiten so doof waren. Aber haben uns mal einen Netten Abend vor der Glotze in irgendeinem Guesthouse in der Stadt gemacht. Hat ja auch mal was.
Um 8Uhr gings dann am Samstag wieder zurück nach Phnom Penh. Im Grunde war es ganz gut, noch einen Tag dort zu haben. So hatten wir nochmal Zeit unsere Energie ins Shopping zu setzen, hehe. Und am Abend haben wir uns eine Flasche Sekt gegönnt und uns auf die Terrasse des Guesthouse gesetzt. Ganz gemütlich gewesen, so für den Abschluss!
Um 13Uhr waren wir am Sonntag wieder am Flughafen. Voll blöd…unser Flug hatte Verspätung. Am Flughafen rumzuhängen ist echt ätzend. Vor allem wenn man kein Geld mehr hat. Klar hätten nochmal was abheben können, aber dann hätt man wieder Dollar und naja schon okay. Hab in der Woche wieder richtig Spaß am Lesen bekommen und so verging auch die Wartezeit. Um 18Uhr waren wir schließlich wieder im guten alten Vientiane und Tilman und Franzi kamen uns mitm Moped abholen.
Nun gut, das wars fürs erste von mir.
Was übrigens auch lustig an den Kambodschanern ist, ist dass sie nahezu den ganzen Tag mit Schlafanzug rumlaufen!! Überall Leute mit Schlafanzug, ob im Markt, Einkaufszentrum, auf der Strasse… echt komisch!
Ja jetzt ist wieder alles vorbei! Die schönen Sachen wie Urlaub gehen natürlich wieder viel zu schnell um… Aber so ist es halt. Sooo wo fang ich mal an zu berichten?
Also am Freitag den 13.02. ging Lauras und mein Flieger pünktlich um 10.20Uhr rüber nach Phnom Penh, Kambodscha. Nur eine Stunde Flug, was ganz chillig war. Als wir den Flughafen verließen, wurden wir direkt von einer Horde TukTuk und Motofahrern überfallen (Diese Motos sind praktisch Mopedtaxis. Können 2Personen mitnehmen und man kommt schneller voran als mitm Tuktuk.).Das war echt super nervig und ganz anders als in Laos und war nicht nur am Flughafen so. Egal ob wir aus einem Geschäft kamen, aus dem Bus ausstiegen oder sonstiges, sie standen direkt bereit, so dass wir noch nicht mal aussteigen konnten… Echt heftig…
Nach etwas suchen fanden wir die Wohnung von Anna, einer weltwärts Freiwilligen in Kambodscha, die wir auf dem Vorbereitungsseminar in Deutschland kennen gelernt hatten. Hatten schon ne lange Zeit zu warten, da sie bis 17Uhr arbeiten musste und wir mit unseren Rucksäcken nicht durch die city wollten. So tranken wir uns gemütlich nen Kaffee und warteten anschließend vor ihrer Wohnung.
Am nächsten Morgen, also Samstag, hieß es dann: Sehenswürdigkeiten. Muss auch sein. Hatten dann aber noch genügend Zeit um etwas zu shoppen!!! Am Abend waren wir mit noch anderen Freiwilligen lecker essen. Als wir wieder in Annas Wohnung waren, schlug uns Sascha vor, nochmal mit uns mitm Moped durch die Phnom Penher Nacht zu fahren. Dieses Angebot schlugen wir natürlich nicht ab. Hier gilt übrigens auch wie in Laos: so viele aufs Moped drauf wies passt! War echt cool die Stadt nochmal von einer anderen Seite zu sehen und Sascha zeigte und noch ein paar Sehenswürdigkeiten.
Am Sonntag gings dann um 7Uhr weiter nach Siem Riep. 6Stunden Fahrt. Aber nach dem Tripp nach Oudomxay war das ja nichts. Und so haben wir schön die kambodschanische Landschaft betrachten können. Ist alles total flach und man kann Kilometer weit sehen. Auch viel grün und zum Teil idyllisch aber auch sehr dreckig. Und ich muss sagen, dass ich Laos um einiges schöner finde. Auch bei den Pausen, die der Busfahrer einlegte, wurde man direkt angequatscht „Sister, sister, Banana…?“ Dort waren dann meist Kinder, die versuchten, fritierte Bananen oder Spinnen an den Mann zu bringen. Beim Aussteigen aus dem Bus, hieß es wieder Stress pur. Wir konnten echt kaum aussteigen und unser Gepäck entgegen nehmen, da wir direkt umzingelt waren von hecktischen, nervigen Tuktuk- Motofahrern. Vor allem lassen sie einfach nicht locker. Auch wenn man ihnen drei Mal sagt man braucht keins, wollen sies nicht raffen und fragen wieso nicht? wohin geht ihr? vielleicht später? Manmanman…
Sind dann im Guesthouse Jasmin untergekommen. Ganz nett und schön. Haben uns aber nur schnell frisch gemacht und umgezogen und sind weiter nach Ankor Wat. Hatten einen persönlichen Taxi Tuktuk-Fahrer. Das ist wohl so, dass man für 10$ den Fahrer von Sonnenaufgang bis Untergang hat und der einen durch die riesige Anlage von Ankor fährt. Ist halt zu groß um zu Fuß zu gehen um die verschiedenen Wats zu betrachten. Zunächst waren wir im „Tempel von Ankor“. Schon beeindruckend. Riesig groß und schön. Für Kinder eine einmalige Anlage zum verstecken spielen! Anschließend „Ankor Thom“ und „Ta Prohm“. Wobei ich letzteres am besten fand. Das ist ein Wat, welches sozusagen von den Bäumen beherrscht wird. Bäume sind im Laufe der Zeit um, auf, zwischen den Ruinen gewachsen und umschlingen sie mit ihren dicken Wurzeln. Echt gigantisch. Mehr konnten wir nicht mehr besichtigen. Um alle Tempel zu sehen bräuchte man mehrere Tage. Aber es reichte uns auch…
Am Montag gings dann um 6Uhr weiter nach Sienoville, in den Süden ans Meer. 10 ½ Stunden Fahrt. Doch wir hatten Platz satt! Jeder 2Sitze für sich, was natürlich übelst geil war. Um 17.30Uhr kamen wir schließlich an und erblickten das Meer. Schhhöööööönnnn! Hatten uns auch ein Guesthouse direkt am Meer gesucht, da wir am nächsten Morgen mit einem Boot nach „Bamboo Island“ sind. Das ist eine kleine Insel etwa 1Stunde Fahrt. Sie ist noch absolut nicht beherrscht von dem Touristenboom am Festland. 2 „Bungalowanlagen“, allerdings nicht wirklich Anlagen. Unterwegs zur Insel bekamen wir die Gelegenheit für eine kleine Schnorcheleinlage. Ist aber scheinbar nicht wirklich etwas für mich, da ich ständig das Gefühl hatte zu ersticken. Trotzdem schön.
Wir hatten Glück, dass noch eine kleine Hütte vom „Koh-ru“ frei war. Echt einmalig! 10kleine Holzhütten, 3Schritte dann ist man im Meer, eine Strandbar, und ein „Schlafsaal“, wo mehrere Reisende zusammen übernachten können, was etwas günstiger ist. Wir gönnten uns aber das kleine Häuschen. Passten gerade mal 2Betten rein. Toilette und Dusche war draußen für die Allgemeinheit. Voll fett und unbeschreiblich! Wie von Fotos, oder Karibik… weißer Strand… man liegt in der Sonne, schaut nach links und rechts und keiner weit und breit zu sehen. Ist schon etwas anderes als wenn einer neben dem anderen gequetscht ist! Wie auf einer anderen Welt. Kamen zwar täglich von 11Uhr bis 14Uhr Tagesausflügler, aber als diese wieder weg waren (und das Paradies betrampelt hatten) hatten wir wieder unsere idyllische Ruhe. Auch die Besitzer sehr freundlich und freundschaftlich. Jaja, locker locker.
Morgens aufstehen mit Meeresrauschen, auf die kleine Verrander gehen, Zähne putzen mit Wasser aus der Flasche, schnell Bikini an und ab ins Meer. Dann in der Sonne liegen. Wie schon gesagt, man kommt sich vor als sei man vollkommen alleine. Hin und wieder huschen kleine, kaum sichtbare Krebse über den Sand. Hehe da hatte ich es auch mal einen Mittag, dass ich mein Handtuch wohl auf ein Krebsloch ausgebreitet hatte. Plötzlich bemerkte ich immer wieder ein zwicken und titschen in meinen Rücken. Da wollte der Krebs aus seinem Loch… Gegen 12Uhr, wo es dann einfach zu heiß wird haben wir uns etwas in die Strandbar gechillt und dort gemütlich was getrunken und gelesen. Anschließend weiter in die Sonne oder den langen weißen Sandstrand entlang schlendern, Muscheln sammeln und die unbeschreibliche Aussicht genießen. Das Wasser hatte übrigens Badewannentemperatur… also nicht wirklich abkühlend, aber glasklar! Abends saßen wir ab 18Uhr wieder in der Strandbar des Koh-ru (viel Auswahl hat man dort ja nun nicht!), aßen, chillten und genossen es einfach, an diesem Ort zu sein! Ja so ging es dann bis Freitag. Da mussten wir leider um 14Uhr die Insel verlassen. Echt schade. Aber nunja, irgendwann musste es ja vorbei sein was. Ich kann diese Tage einfach nicht in Worte fassen… Fotos können es auch nicht richtig wiedergeben bzw. festhalten, aber besser!
Am Festland war dann wieder Stress angesagt. Lärm, Dreck, Tuktuk Fahrer… Mussten dann noch eine Nacht in Sienoville bleiben, da die Busabfahrtzeiten so doof waren. Aber haben uns mal einen Netten Abend vor der Glotze in irgendeinem Guesthouse in der Stadt gemacht. Hat ja auch mal was.
Um 8Uhr gings dann am Samstag wieder zurück nach Phnom Penh. Im Grunde war es ganz gut, noch einen Tag dort zu haben. So hatten wir nochmal Zeit unsere Energie ins Shopping zu setzen, hehe. Und am Abend haben wir uns eine Flasche Sekt gegönnt und uns auf die Terrasse des Guesthouse gesetzt. Ganz gemütlich gewesen, so für den Abschluss!
Um 13Uhr waren wir am Sonntag wieder am Flughafen. Voll blöd…unser Flug hatte Verspätung. Am Flughafen rumzuhängen ist echt ätzend. Vor allem wenn man kein Geld mehr hat. Klar hätten nochmal was abheben können, aber dann hätt man wieder Dollar und naja schon okay. Hab in der Woche wieder richtig Spaß am Lesen bekommen und so verging auch die Wartezeit. Um 18Uhr waren wir schließlich wieder im guten alten Vientiane und Tilman und Franzi kamen uns mitm Moped abholen.
Nun gut, das wars fürs erste von mir.
Was übrigens auch lustig an den Kambodschanern ist, ist dass sie nahezu den ganzen Tag mit Schlafanzug rumlaufen!! Überall Leute mit Schlafanzug, ob im Markt, Einkaufszentrum, auf der Strasse… echt komisch!
1/30/2009
1/29/2009
Wochenende
Mal ein kurzer Bericht meines letzten Wochenende. Am Freitag waren wir alle man zusammen essen. Etwas extravaganter. Das hatten wir schon mal gemacht, als wir von jemandem eingeladen worden sind. Jedenfalls wird ein Behälter oder Topf aus Ton in dem glühende Kohle liegt auf den Tisch gestellt. Da drauf wird dann ein zweiter gestellt in dem Gemüsewasser ist, ähnlich wie Fondue mit Wasser. Da legt man dann allesmögliche an grünes Gemüse und Reisnudeln rein und wartet bis es gar ist. Außerdem gab es noch einen zweiten Kohletopf auf den ein zylinderartiges Ding mit einem kleinen Auffangbecken aus Metall gelegt wurde. Da drauf kann man dann Fleischlappen braten und in dem Auffangbecken, was mit Wasser gefüllt ist, werden auch Gemüse, Eier u.ä. reinlegen. War echt gut. Eigentlich genau richtig für mich… und verdammt günstig.
Am Samstag hieß es dann unter anderem „beauty day“. Um 10.30 war ich mich mit Eazy und Sophie, 2anderen Weltwärts- Freiwillige die schon länger hier sind, verabredet. Hatten uns am Tag zuvor vorgenommen, die kleinen Geschäfte am Straßenrand abzuklappern, zum Friseur zu gehen, Augenbrauen machen lassen und zu sehen was sonst noch so kommt. Tja und das haben wir auch getan. Nur dass wir dann doch erst später los sind weil Eazy verpennt hat. Sind dann mitm Moped durch die Stadt und haben hier und dort gehalten um uns in verschiedenen Geschäften umzusehen. Was das angeht waren wir nicht sooo erfolgreich. Allerdings habe ich mir 2 Longsleaves und noch so Kleinkram, wo man denkt man braucht ihn und letztlich braucht man ihn doch nicht, gekauft. Am Nachmittag sind wir dann zum „IW“. Das ist eine Art Berufsschule bei uns um die Ecke. Dort kann man alles Mögliche mit den Haaren machen lassen, Nägel, Massage. Und so entschlossen wir uns fürs Komplettprogramm. Erst Maniküre. Bei meinen Krüppelnägeln nicht unbedingt notwendig aber die Handmassage ist geil. Anschließend hieß es „Hair Spa“. Da haben sie die Haare gewaschen, mit Kuren versorgt. Die Kur wurde ganz krass ins Haar einmassiert und geklopft, unter Hitzekappe eingewirkt und anschließend ausgewaschen. Natürlich mit einer gut tuenden Kopfmassage, die diesmal 15Minuten andauerte. Als das getan war, entschied ich mich doch zum Haarschnitt. Ich war ja letzte Woche oder so schon mal dort. Da hat mir das Mädel den Pony ja ganz komisch und abgehackt geschnitten. Diesmal war zufälligerweise die Chefin dran und sie machte ihre Sache gut, finde ich. Klar nicht so gut wie Dennis Busch aber der ist nun mal nicht hier. Die hatten allerhand zu tun sag ich euch. Denn 10Minuten nachdem wir drei dort eintrafen, kam auch noch Laura und wollte das Selbe. Man waren meine Haare weich. Nächstes Mal frage ich, was das für ne Kur ist. Als der cut dann fertig war, wurden die Haare noch schön geglättet und gestylt. Echt geil gewesen dieses Programm. Und für was für nen Preis!!! Habe für das Ganze circa 3Euro bezahlt. Jaaaa drei Euro! Gut die sind noch in der Ausbildung, aber trotzdem sehr wenig! Für uns nur gut. Als wir dann alle fertig waren, sind wir nochmal runter zum Mekong. Dort haben wir uns die Augenbrauen für nen Euro zupfen lassen. Bin ich ja nicht gerade begabt drinne. Aber hallo tat das weh! Die haben gezupft wo ich noch nie im Leben gezupft bzw. dran gedacht habe zu zupfen… Ist aber gut geworden. Joa und dann ab nach Hause, was dann so um 7war. Heute war echt ein schöner Tag mit den beiden Mädels und so ein bisschen Ablenkung tut ja immer gut! Am Abend haben wir dann noch gemütlich bei uns ein paar Folgen Simpsons geschaut.
Und am Sonntag hieß es für mich wieder „Sengdara“(das ist das Fitnessstudio wo ich immer hingehe). Erst etwas trainieren und dann schöööönnn am Pool gammeln, bis die Sonne so gegen 4.30Uhr das „Poolgelände“ verlässt. Dann geht’s noch in die Sauna, wo ichs aber nicht gerade lange aushalte und anschließend schön warm bis heiß duschen. Bei mir zu Hause kommt aus einer von drei Duschen warmes Wasser und das was ich da als warm bezeichne ist eigentlich eher kalt, nur halt nicht so kalt. Und wenn dann noch wer vor mir duscht… Klar eigentlich kann man hier gut kalt duschen, doch in der letzten Zeit empfanden wir es hier ja schon ganz schön kalt! Außerdem liebe ich es wenn das warme Wasser den Nacken herunter läuft. Geil wär natürlich noch, wenn es wie zu Hause voll ölle aus der Düse kommt, was hier absolut nicht der Fall ist, aber man kann ja nicht alles haben. Können eigentlich froh sein, dass wir überhaupt die Möglichkeit haben, zu duschen.
Ja das war mein letztes Wochenende. Am Montag dann wieder zur „Arbeit“ und doof rumsitzen. Bekomme bald echt nen Plattarsch! Naja jedenfalls erhielt ich da die Nachricht, dass ich am Montag für 3Tage in den Kiga kann. Weiß noch nicht obs wieder was Einmaliges ist. Wenn ja dann wird Druck gemacht. Lange mache ich dieses sinnlose rumhängen nämlich nicht mehr mit! Da wüsste ich besseres mit meiner Zeit anzufangen… Wofür bin ich schließlich hier. Außerdem will ich ja auch was lernen und so lerne ich nichts. Es fehlt die Praxis, da die im Büro nicht wirklich versuchen mit mir zu reden, außer meiner Chefin, die allerdings oft nicht da ist. Schon ein scheiß Gefühl. Vor allem weil die ja wissen müssten, dass ich den ganzen Tag nichts mache, außer meinen Kram wie e-mails, Blog, surfen, Vokabeln… Naja kann ich nichts ändern. Bin ja echt froh nun hier Internet zu haben damit die Zeit einigermaßen um geht. Langeweile ist echt übel…kenn ich ja sonst eigentlich nicht!
Naja jetzt ist die Woche schon wieder fast um. Ich denke montags und dienstags immer, dass es gar nicht vorbei geht und dann ist doch wieder Freitag… eigentlich ähnlich wie zu Hause was!
Das wars nun erstmal!
Wie geht es euch daheim?
Am Samstag hieß es dann unter anderem „beauty day“. Um 10.30 war ich mich mit Eazy und Sophie, 2anderen Weltwärts- Freiwillige die schon länger hier sind, verabredet. Hatten uns am Tag zuvor vorgenommen, die kleinen Geschäfte am Straßenrand abzuklappern, zum Friseur zu gehen, Augenbrauen machen lassen und zu sehen was sonst noch so kommt. Tja und das haben wir auch getan. Nur dass wir dann doch erst später los sind weil Eazy verpennt hat. Sind dann mitm Moped durch die Stadt und haben hier und dort gehalten um uns in verschiedenen Geschäften umzusehen. Was das angeht waren wir nicht sooo erfolgreich. Allerdings habe ich mir 2 Longsleaves und noch so Kleinkram, wo man denkt man braucht ihn und letztlich braucht man ihn doch nicht, gekauft. Am Nachmittag sind wir dann zum „IW“. Das ist eine Art Berufsschule bei uns um die Ecke. Dort kann man alles Mögliche mit den Haaren machen lassen, Nägel, Massage. Und so entschlossen wir uns fürs Komplettprogramm. Erst Maniküre. Bei meinen Krüppelnägeln nicht unbedingt notwendig aber die Handmassage ist geil. Anschließend hieß es „Hair Spa“. Da haben sie die Haare gewaschen, mit Kuren versorgt. Die Kur wurde ganz krass ins Haar einmassiert und geklopft, unter Hitzekappe eingewirkt und anschließend ausgewaschen. Natürlich mit einer gut tuenden Kopfmassage, die diesmal 15Minuten andauerte. Als das getan war, entschied ich mich doch zum Haarschnitt. Ich war ja letzte Woche oder so schon mal dort. Da hat mir das Mädel den Pony ja ganz komisch und abgehackt geschnitten. Diesmal war zufälligerweise die Chefin dran und sie machte ihre Sache gut, finde ich. Klar nicht so gut wie Dennis Busch aber der ist nun mal nicht hier. Die hatten allerhand zu tun sag ich euch. Denn 10Minuten nachdem wir drei dort eintrafen, kam auch noch Laura und wollte das Selbe. Man waren meine Haare weich. Nächstes Mal frage ich, was das für ne Kur ist. Als der cut dann fertig war, wurden die Haare noch schön geglättet und gestylt. Echt geil gewesen dieses Programm. Und für was für nen Preis!!! Habe für das Ganze circa 3Euro bezahlt. Jaaaa drei Euro! Gut die sind noch in der Ausbildung, aber trotzdem sehr wenig! Für uns nur gut. Als wir dann alle fertig waren, sind wir nochmal runter zum Mekong. Dort haben wir uns die Augenbrauen für nen Euro zupfen lassen. Bin ich ja nicht gerade begabt drinne. Aber hallo tat das weh! Die haben gezupft wo ich noch nie im Leben gezupft bzw. dran gedacht habe zu zupfen… Ist aber gut geworden. Joa und dann ab nach Hause, was dann so um 7war. Heute war echt ein schöner Tag mit den beiden Mädels und so ein bisschen Ablenkung tut ja immer gut! Am Abend haben wir dann noch gemütlich bei uns ein paar Folgen Simpsons geschaut.
Und am Sonntag hieß es für mich wieder „Sengdara“(das ist das Fitnessstudio wo ich immer hingehe). Erst etwas trainieren und dann schöööönnn am Pool gammeln, bis die Sonne so gegen 4.30Uhr das „Poolgelände“ verlässt. Dann geht’s noch in die Sauna, wo ichs aber nicht gerade lange aushalte und anschließend schön warm bis heiß duschen. Bei mir zu Hause kommt aus einer von drei Duschen warmes Wasser und das was ich da als warm bezeichne ist eigentlich eher kalt, nur halt nicht so kalt. Und wenn dann noch wer vor mir duscht… Klar eigentlich kann man hier gut kalt duschen, doch in der letzten Zeit empfanden wir es hier ja schon ganz schön kalt! Außerdem liebe ich es wenn das warme Wasser den Nacken herunter läuft. Geil wär natürlich noch, wenn es wie zu Hause voll ölle aus der Düse kommt, was hier absolut nicht der Fall ist, aber man kann ja nicht alles haben. Können eigentlich froh sein, dass wir überhaupt die Möglichkeit haben, zu duschen.
Ja das war mein letztes Wochenende. Am Montag dann wieder zur „Arbeit“ und doof rumsitzen. Bekomme bald echt nen Plattarsch! Naja jedenfalls erhielt ich da die Nachricht, dass ich am Montag für 3Tage in den Kiga kann. Weiß noch nicht obs wieder was Einmaliges ist. Wenn ja dann wird Druck gemacht. Lange mache ich dieses sinnlose rumhängen nämlich nicht mehr mit! Da wüsste ich besseres mit meiner Zeit anzufangen… Wofür bin ich schließlich hier. Außerdem will ich ja auch was lernen und so lerne ich nichts. Es fehlt die Praxis, da die im Büro nicht wirklich versuchen mit mir zu reden, außer meiner Chefin, die allerdings oft nicht da ist. Schon ein scheiß Gefühl. Vor allem weil die ja wissen müssten, dass ich den ganzen Tag nichts mache, außer meinen Kram wie e-mails, Blog, surfen, Vokabeln… Naja kann ich nichts ändern. Bin ja echt froh nun hier Internet zu haben damit die Zeit einigermaßen um geht. Langeweile ist echt übel…kenn ich ja sonst eigentlich nicht!
Naja jetzt ist die Woche schon wieder fast um. Ich denke montags und dienstags immer, dass es gar nicht vorbei geht und dann ist doch wieder Freitag… eigentlich ähnlich wie zu Hause was!
Das wars nun erstmal!
Wie geht es euch daheim?
1/07/2009
SOOK DII PII MAI!!!
Sorry, ich bin nicht früher dazu gekommen, aber besser später als nie.
Also: Sook dii pii mai oder auch glückliches neues Jahr!!!
Ich hoffe ihr seid alle gut hinüber gekommen und hattet einen schönen, lustigen und guten Start ins neue Jahr 2009. Ich wünsche euch allen, dass das was ihr euch vorgenommen habt, umsetzbar ist. Aber lieber mal nicht zu viel vornehmen wa…hat man ja jedes Jahr aufs Neue, dass die Hälfte des Vorgenommenen nicht umgesetzt wird.
Ich habe mit Tilman, Franzi und Laura ins neue Jahr gefeiert. Tilman war bei einem Arbeitskollegen eingeladen, der auch uns einlud. Laura und Franzi waren zwar vorher bei einer Arbeitskollegin von Franzi aber um 23.30 stießen sie zu uns, sodass wir zusammen ins neue Jahr rutschten, was ich sehr schön fand.
Jedenfalls lief das Silvester dieses Jahr bei mir ungefähr so ab:
Um 20.30Uhr waren wir bei den Laoten. Zunächst saßen wir alle(ca.15Leute) auf dem Boden in einem „Kreis“. In der Mitte standen mehrere Schüsseln mit Essen, wo sich jeder immer wieder mit Stäbchen bedienen konnte. Scharf sag ich euch! Währen man dort so saß und versuchte sich zu verständigen(was heute gar nicht so schwer war, da die Meisten englisch oder sogar deutsch sprachen, da sie z.T. Deutsch oder Englisch studieren) ging, wie es so üblich ist, ein Glas Bier herum. Wie ein Glas Bier? Für alle? Ja! Also hier wird es so gemacht, dass einer aus der Gruppe Bier in ein Glas schenkt, dann der nächste dies trinken muss. Dann geht das leere Glas wieder zurück zum Eingießer, der es wieder füllt und dem nächsten reicht. So geht das einmal rum, dann schenkt der nächste ein usw. Das schlimme daran ist, dass man das Glas schnellst möglich leeren muss, damit der Nächste trinken kann! Ich sach euch, so was haut rein! Und Ausreden, dass man nicht mehr trinkt werden nicht geduldet. Zumindest nicht die Ausrede ich muss fahren, das geht gar nicht! Warum trinken die Laoten so, wenn es doch kein Saufspiel ist? Sie finden, dass das Bier so schnell fad und schlaff schmeckt und wenn mans so macht ist die Flasche schnell leer und man hat immer frisches… bekloppt, aber zum Teil stimmts ja auch…
Irgendwann standen alle auf, die Mädels brachten die Schüsseln und Schälchen in die Küche, die Matten wurden aufgerollt und einmal kurz durchgefegt. Somit hatten wir eine Tanzfläche und es wurde sogar rumgehampelt! Echt lustig. Im Kreis und immer wieder wurde einer in die Mitte geschoben, der dann irgendeine Bewegung oder so gemacht hat. Hehe wurden schon fast Erinnerungen an die Kinderzeit geweckt.
Dann war es 00Uhr! Wir begannen ungefähr 4mal mit dem runter zählen von 10-0. Doch dann wünschten wir uns alle ein frohes neues Jahr. Ich habe aber nur 2 mickrige Raketen zu Gesicht bekommen… Aber wat solls. Im April feiern wir ja nochmal Silvester. Dieses mal dann das laotische Neujahr. Bin ich auch mal echt gespannt drauf! Um 2Uhr war dann die laotische Silvesterparty zu Ende und wir düsten nach Hause.
Tja, wie fühlt man sich im neuen Jahr? Auch nicht anders als sonst wa. Nur dass man hier absolut nicht das Gefühl bekommt, dass Januar ist. Dazu trägt auch bei am 1.1. aufzuwachen, raus zu schauen und die Sonne scheinen zu sehen! Genauso komisch wars ja auch am Geburtstag und Weihnachten… Hatten wir schon Weihnachten?
Naja jetzt ist das erste Quartal um und ich bin nun schon 3Monate unterwegs. Kommt mir allerdings länger vor… Ich hoffe ihr haltet mich weiterhin aufn laufenden!!
Was gibt’s bei mir neues?
Gestern war ich das erste Mal beim Friseur in Laos. Für circa 3€ waschen(mit 15Minuten Kopfmassage), schneiden, stylen. Ist im Grunde gar nicht so schlecht geworden! Ich musste jedenfalls nicht weinen! Jut, den Pony hat sie irgendwie komisch geschnitten und daran muss auch noch was geändert werden, aber sonst okay.
Dann bin ich heute das erste Mal von der Polizei angehalten worden, womit ich jeden Tag gerechnet habe, da ich noch immer ohne Nummernschild unterwegs bin! „Naja, Ich tu mal so als ob ich nicht verstehe…“, stimmt zwar auch wirklich, aber das ist wohl bei schlechten laotischen Kenntnissen ne gute Taktik. Kam aber nicht drum rum ihnen 50000Kip abzudrücken, dem Freund und Helfer.
Naja, bo pen njang und ich mach mich jetzt mal wieder aufn Weg in die laotische Welt!
Ich schicke euch tausend Drücker
Eure Ines
Also: Sook dii pii mai oder auch glückliches neues Jahr!!!
Ich hoffe ihr seid alle gut hinüber gekommen und hattet einen schönen, lustigen und guten Start ins neue Jahr 2009. Ich wünsche euch allen, dass das was ihr euch vorgenommen habt, umsetzbar ist. Aber lieber mal nicht zu viel vornehmen wa…hat man ja jedes Jahr aufs Neue, dass die Hälfte des Vorgenommenen nicht umgesetzt wird.
Ich habe mit Tilman, Franzi und Laura ins neue Jahr gefeiert. Tilman war bei einem Arbeitskollegen eingeladen, der auch uns einlud. Laura und Franzi waren zwar vorher bei einer Arbeitskollegin von Franzi aber um 23.30 stießen sie zu uns, sodass wir zusammen ins neue Jahr rutschten, was ich sehr schön fand.
Jedenfalls lief das Silvester dieses Jahr bei mir ungefähr so ab:
Um 20.30Uhr waren wir bei den Laoten. Zunächst saßen wir alle(ca.15Leute) auf dem Boden in einem „Kreis“. In der Mitte standen mehrere Schüsseln mit Essen, wo sich jeder immer wieder mit Stäbchen bedienen konnte. Scharf sag ich euch! Währen man dort so saß und versuchte sich zu verständigen(was heute gar nicht so schwer war, da die Meisten englisch oder sogar deutsch sprachen, da sie z.T. Deutsch oder Englisch studieren) ging, wie es so üblich ist, ein Glas Bier herum. Wie ein Glas Bier? Für alle? Ja! Also hier wird es so gemacht, dass einer aus der Gruppe Bier in ein Glas schenkt, dann der nächste dies trinken muss. Dann geht das leere Glas wieder zurück zum Eingießer, der es wieder füllt und dem nächsten reicht. So geht das einmal rum, dann schenkt der nächste ein usw. Das schlimme daran ist, dass man das Glas schnellst möglich leeren muss, damit der Nächste trinken kann! Ich sach euch, so was haut rein! Und Ausreden, dass man nicht mehr trinkt werden nicht geduldet. Zumindest nicht die Ausrede ich muss fahren, das geht gar nicht! Warum trinken die Laoten so, wenn es doch kein Saufspiel ist? Sie finden, dass das Bier so schnell fad und schlaff schmeckt und wenn mans so macht ist die Flasche schnell leer und man hat immer frisches… bekloppt, aber zum Teil stimmts ja auch…
Irgendwann standen alle auf, die Mädels brachten die Schüsseln und Schälchen in die Küche, die Matten wurden aufgerollt und einmal kurz durchgefegt. Somit hatten wir eine Tanzfläche und es wurde sogar rumgehampelt! Echt lustig. Im Kreis und immer wieder wurde einer in die Mitte geschoben, der dann irgendeine Bewegung oder so gemacht hat. Hehe wurden schon fast Erinnerungen an die Kinderzeit geweckt.
Dann war es 00Uhr! Wir begannen ungefähr 4mal mit dem runter zählen von 10-0. Doch dann wünschten wir uns alle ein frohes neues Jahr. Ich habe aber nur 2 mickrige Raketen zu Gesicht bekommen… Aber wat solls. Im April feiern wir ja nochmal Silvester. Dieses mal dann das laotische Neujahr. Bin ich auch mal echt gespannt drauf! Um 2Uhr war dann die laotische Silvesterparty zu Ende und wir düsten nach Hause.
Tja, wie fühlt man sich im neuen Jahr? Auch nicht anders als sonst wa. Nur dass man hier absolut nicht das Gefühl bekommt, dass Januar ist. Dazu trägt auch bei am 1.1. aufzuwachen, raus zu schauen und die Sonne scheinen zu sehen! Genauso komisch wars ja auch am Geburtstag und Weihnachten… Hatten wir schon Weihnachten?
Naja jetzt ist das erste Quartal um und ich bin nun schon 3Monate unterwegs. Kommt mir allerdings länger vor… Ich hoffe ihr haltet mich weiterhin aufn laufenden!!
Was gibt’s bei mir neues?
Gestern war ich das erste Mal beim Friseur in Laos. Für circa 3€ waschen(mit 15Minuten Kopfmassage), schneiden, stylen. Ist im Grunde gar nicht so schlecht geworden! Ich musste jedenfalls nicht weinen! Jut, den Pony hat sie irgendwie komisch geschnitten und daran muss auch noch was geändert werden, aber sonst okay.
Dann bin ich heute das erste Mal von der Polizei angehalten worden, womit ich jeden Tag gerechnet habe, da ich noch immer ohne Nummernschild unterwegs bin! „Naja, Ich tu mal so als ob ich nicht verstehe…“, stimmt zwar auch wirklich, aber das ist wohl bei schlechten laotischen Kenntnissen ne gute Taktik. Kam aber nicht drum rum ihnen 50000Kip abzudrücken, dem Freund und Helfer.
Naja, bo pen njang und ich mach mich jetzt mal wieder aufn Weg in die laotische Welt!
Ich schicke euch tausend Drücker
Eure Ines
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