Sonntag, 5.10.2008, Dritter Tag
Heute hieß Kulturtag: Laura, Franzi und ich machten eine kleine Vientiane- Tour. (Gut, dass wir Laura haben. Sie hat echt eine super Orientierung!) Unser erster Anlaufpunkt war „Patu Xay“. Dies ist das berühmteste Gebäude in Laos. Der Name entspricht etwa dem Wort Torbogen. Anschließend sind wir zum „Pha That Luang“. Dies ist das wichtigste Gebäude in Vientiane, welches als Symbol des Buddhismus, als auch der Souveränität des Landes steht. Nachdem wir diese beiden Sachen gesehen hatten, führte uns unser Weg vorbei am „Wat Si Saket“ zum Mekong. Dort schlenderten wir etwas umher und tranken etwas. Als wir dort so am Straßenrand entlang gingen, sah ich zwei Kinder in Tonnen planschen. Sie riefen uns lächelnd und lachend „Falang“ zu, was soviel bedeutet wie „Weißnase“. Dies ist aber keine Beleidigung! Echt süß die Beiden. Am Abend sind wir erneut mit dem Tuk-Tuk zur Mekong- Promenade. Wollten eigentlich in das Restaurant „Just for Fun“. Im Reiseführer steht, dass man dort super vegetarisches Essen bekommt. Doch leider haben wir es im dunkeln nicht entdecken können. Haben uns dann ins Restaurant „Mekong Deck“ gesetzt, welches auch direkt am Mekong liegt. Von dort aus kann man übrigens nach Thailand rüber schauen, da der Fluss die Landesgrenze ist. Der Kellner, der für uns zuständig war, war echt nett, wie eigentlich alle Laoten (bis jetzt). Kamen dann auch ins Gespräch. Er konnte zwar nur ganz schlecht englisch, aber irgendwie schafften wir es uns mit ihm zu verständigen. Und uiuiui, er lud uns auf eine Party an der Universität ein und fragte nach unseren Handynummern. Hehe…gaben wir nicht raus, da wir uns ja so persönlich schon kaum verstehen konnten. Wie sollte das am Telefon aussehen?! Jedenfalls saßen wir dort ein Weilchen, was echt angenehm war. Außerdem fiel in der Zeit wieder ein heftiger Schauer vom Himmel. Schließlich schnappten wir uns das nächste Tuk-Tuk, verhandelten wie jedes Mal um den Preis und fuhren zurück zum Guesthouse. Wieder ein super schöner Tag gewesen!
Montag, 6.10.2008
Sabai dii!!!
Heute Morgen war es endlich soweit. 8.30Uhr begann der laotisch Sprachkurs. „Kheu hien passalao nam mä Vanh“ (Ich lerne laotisch bei Mä Vanh). Naja, so einfach ist laotisch doch nicht. Allein in der Aussprache tun wir Europäer uns etwas schwer, da es eine Tonsprache ist. „Nam“ zum Beispiel heißt u.a. Wasser, bei, mit. Allerdings wird’s, je nachdem was man sagen möchte, leicht anders ausgesprochen. Lustig auch „khi“, was reiten aber auch scheiße bedeutet. Kann dann schon schnell passieren, dass man ausgelacht wird, hehe. Bin mal gespannt ob ich mich mit der laotischen Sprache auch so schwer tue, wie mit anderen Sprachen. Lernen, lernen, lernen. Besonders auf der Straße versuchen es anzuwenden. Hab auf jeden bock drauf. Gerade weil es echt wichtig ist! Arbeite ja auch hier. Und im Alltag hat man es hier um einiges leichter, da viele Laoten, genauer gesagt die Mehrheit kaum oder nur ganz schlecht englisch sprechen.
Anschließend bin ich mit Laura zur „Wäscherei“ ums Eck, welche auch ein Internetcafé ist. Dort bezahlt man 6.000Kip pro Kilo und sie machen alles fertig. Ich hatte 2Kg, also 12.000Kip, was etwa 1€ entspricht. Morgen Abend können wir sie abholen. Bin echt mal gespannt ob mein weißes T-Shirt noch weiß ist oder es eine andere Farbe angenommen hat.
Internetcafé stand natürlich auch wieder aufm Programm. Konnte endlich meinen Blog hochladen. Jetzt muss ich noch schauen dass ich die Foto hochgeladen bekomme!! Will endlich dass ihr mal meine neue Heimat seht.
Um 14Uhr ging es dann mit Tanja, der Junior Advisorin weiter. Sie ist echt super lieb und cool. Sie erzählte uns etwas über Verhaltensregeln/ -tipps und Läden bzw. empfehlenswert Restaurants. Echt nützliche Tipps. Auch zeigte sie uns später wo wir am besten Geld wechseln und Geld abheben können. Nachdem wir Geld getauscht haben, machten wir, also Laura, Franzi und ich, uns auf dem Weg richtig Mekong. Genauer: zum Brunnenplatz „Nam Phou“. Dort fanden wir dann auch die „Scandinavian Bakery“. Echt geil. Dort bekommt man lecker Cappuccino, verschiedene Kuchen und Gebäcke sowie Brot (auch die Vollkornvariante!). Dort haben wir uns auch gemütlich hingesetzt. Dies ist ein Ort wo man von zisch „Falang“- Touristen umgeben ist. Aber ich denke manchmal ist es vielleicht ganz angenehm, fühlt sich eventuell etwas heimischer, auch wenn es etwas teurer ist (im Vergleich zu anderen). Jedenfalls saßen wir dort gemütlich und tranken Cappuccino, als es plötzlich „platsch machte. Eine kleine Kröte ist über Franzis Arm auf den Boden geplumpst. Ihhhh…hehe. Was man nicht so alles erlebt. Ist Krötenschleim gut für die Haut?
Abend lud uns Tanja ein noch mit in eine kleine Kneipe zu kommen. Franzi, Martin, Tilman und ich schlossen uns ihr und noch ein paar anderen an. Echt schön, dass man direkt so integriert wird. Und so fuhren wir mit dem Tuk-Tuk erneut ins Zentrum am Mekong. War echt en gemütliche kleine Bar. Ähnlich dem Schlachthof nur dass man auch noch Billiarden spielen kann und mehrere Prostituierte und Girlboys zu sehen waren. Diese sind übrigens voll akzeptiert von Regierung und Volk. Die Cocktails dort haben ganz schön rein gehauen. Ich glaub die Laoten hauen grundsätzlich mehr Alk rein als wir deutschenUnd trotzdem kostet er nicht wirklich viel…
Schön und gut um 00Uhr waren wir echt kao. Die anderen sind noch weiter, Franzi und ich sind zurück und haben im Guesthouse noch was gechillt. Morgen wirds ja bestimmt anstrengend denn um 8.30 gehts weiter mit Sprache!!!!
Heute hieß Kulturtag: Laura, Franzi und ich machten eine kleine Vientiane- Tour. (Gut, dass wir Laura haben. Sie hat echt eine super Orientierung!) Unser erster Anlaufpunkt war „Patu Xay“. Dies ist das berühmteste Gebäude in Laos. Der Name entspricht etwa dem Wort Torbogen. Anschließend sind wir zum „Pha That Luang“. Dies ist das wichtigste Gebäude in Vientiane, welches als Symbol des Buddhismus, als auch der Souveränität des Landes steht. Nachdem wir diese beiden Sachen gesehen hatten, führte uns unser Weg vorbei am „Wat Si Saket“ zum Mekong. Dort schlenderten wir etwas umher und tranken etwas. Als wir dort so am Straßenrand entlang gingen, sah ich zwei Kinder in Tonnen planschen. Sie riefen uns lächelnd und lachend „Falang“ zu, was soviel bedeutet wie „Weißnase“. Dies ist aber keine Beleidigung! Echt süß die Beiden. Am Abend sind wir erneut mit dem Tuk-Tuk zur Mekong- Promenade. Wollten eigentlich in das Restaurant „Just for Fun“. Im Reiseführer steht, dass man dort super vegetarisches Essen bekommt. Doch leider haben wir es im dunkeln nicht entdecken können. Haben uns dann ins Restaurant „Mekong Deck“ gesetzt, welches auch direkt am Mekong liegt. Von dort aus kann man übrigens nach Thailand rüber schauen, da der Fluss die Landesgrenze ist. Der Kellner, der für uns zuständig war, war echt nett, wie eigentlich alle Laoten (bis jetzt). Kamen dann auch ins Gespräch. Er konnte zwar nur ganz schlecht englisch, aber irgendwie schafften wir es uns mit ihm zu verständigen. Und uiuiui, er lud uns auf eine Party an der Universität ein und fragte nach unseren Handynummern. Hehe…gaben wir nicht raus, da wir uns ja so persönlich schon kaum verstehen konnten. Wie sollte das am Telefon aussehen?! Jedenfalls saßen wir dort ein Weilchen, was echt angenehm war. Außerdem fiel in der Zeit wieder ein heftiger Schauer vom Himmel. Schließlich schnappten wir uns das nächste Tuk-Tuk, verhandelten wie jedes Mal um den Preis und fuhren zurück zum Guesthouse. Wieder ein super schöner Tag gewesen!
Montag, 6.10.2008
Sabai dii!!!
Heute Morgen war es endlich soweit. 8.30Uhr begann der laotisch Sprachkurs. „Kheu hien passalao nam mä Vanh“ (Ich lerne laotisch bei Mä Vanh). Naja, so einfach ist laotisch doch nicht. Allein in der Aussprache tun wir Europäer uns etwas schwer, da es eine Tonsprache ist. „Nam“ zum Beispiel heißt u.a. Wasser, bei, mit. Allerdings wird’s, je nachdem was man sagen möchte, leicht anders ausgesprochen. Lustig auch „khi“, was reiten aber auch scheiße bedeutet. Kann dann schon schnell passieren, dass man ausgelacht wird, hehe. Bin mal gespannt ob ich mich mit der laotischen Sprache auch so schwer tue, wie mit anderen Sprachen. Lernen, lernen, lernen. Besonders auf der Straße versuchen es anzuwenden. Hab auf jeden bock drauf. Gerade weil es echt wichtig ist! Arbeite ja auch hier. Und im Alltag hat man es hier um einiges leichter, da viele Laoten, genauer gesagt die Mehrheit kaum oder nur ganz schlecht englisch sprechen.
Anschließend bin ich mit Laura zur „Wäscherei“ ums Eck, welche auch ein Internetcafé ist. Dort bezahlt man 6.000Kip pro Kilo und sie machen alles fertig. Ich hatte 2Kg, also 12.000Kip, was etwa 1€ entspricht. Morgen Abend können wir sie abholen. Bin echt mal gespannt ob mein weißes T-Shirt noch weiß ist oder es eine andere Farbe angenommen hat.
Internetcafé stand natürlich auch wieder aufm Programm. Konnte endlich meinen Blog hochladen. Jetzt muss ich noch schauen dass ich die Foto hochgeladen bekomme!! Will endlich dass ihr mal meine neue Heimat seht.
Um 14Uhr ging es dann mit Tanja, der Junior Advisorin weiter. Sie ist echt super lieb und cool. Sie erzählte uns etwas über Verhaltensregeln/ -tipps und Läden bzw. empfehlenswert Restaurants. Echt nützliche Tipps. Auch zeigte sie uns später wo wir am besten Geld wechseln und Geld abheben können. Nachdem wir Geld getauscht haben, machten wir, also Laura, Franzi und ich, uns auf dem Weg richtig Mekong. Genauer: zum Brunnenplatz „Nam Phou“. Dort fanden wir dann auch die „Scandinavian Bakery“. Echt geil. Dort bekommt man lecker Cappuccino, verschiedene Kuchen und Gebäcke sowie Brot (auch die Vollkornvariante!). Dort haben wir uns auch gemütlich hingesetzt. Dies ist ein Ort wo man von zisch „Falang“- Touristen umgeben ist. Aber ich denke manchmal ist es vielleicht ganz angenehm, fühlt sich eventuell etwas heimischer, auch wenn es etwas teurer ist (im Vergleich zu anderen). Jedenfalls saßen wir dort gemütlich und tranken Cappuccino, als es plötzlich „platsch machte. Eine kleine Kröte ist über Franzis Arm auf den Boden geplumpst. Ihhhh…hehe. Was man nicht so alles erlebt. Ist Krötenschleim gut für die Haut?
Abend lud uns Tanja ein noch mit in eine kleine Kneipe zu kommen. Franzi, Martin, Tilman und ich schlossen uns ihr und noch ein paar anderen an. Echt schön, dass man direkt so integriert wird. Und so fuhren wir mit dem Tuk-Tuk erneut ins Zentrum am Mekong. War echt en gemütliche kleine Bar. Ähnlich dem Schlachthof nur dass man auch noch Billiarden spielen kann und mehrere Prostituierte und Girlboys zu sehen waren. Diese sind übrigens voll akzeptiert von Regierung und Volk. Die Cocktails dort haben ganz schön rein gehauen. Ich glaub die Laoten hauen grundsätzlich mehr Alk rein als wir deutschenUnd trotzdem kostet er nicht wirklich viel…
Schön und gut um 00Uhr waren wir echt kao. Die anderen sind noch weiter, Franzi und ich sind zurück und haben im Guesthouse noch was gechillt. Morgen wirds ja bestimmt anstrengend denn um 8.30 gehts weiter mit Sprache!!!!
2 Kommentare:
Good good good......
Das hört sich ja sehr schön an, was Du bisher zu berichten hast! Wann gibt es endlich noch mehr Fotos????
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